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07 Okt 2020

NEU: Förderprogramm für private Ladeinfrastruktur




© Pixabay, Tumisu

Lange erwartet und nun am Start: das Bundesverkehrsministerium (BMVI) bietet ab November ein neues Förderprogramm für private Ladeinfrastruktur an. Die Anträge können ab 24. November über das online-Portal der KfW eingereicht werden. Förderfähig ist dabei nur steuerbare Ladeintechnik, die in ein Lastmanagementsystem eingebunden werden kann. Jeder Ladepunkt wird pauschal mit 900 Euro bezuschusst. Ein Infopapier und ein Video des BMVI zum Programm finden sie hier und hier.

Unten ein erster Überblick über die Rahmenbedingungen, genaue Details zur Antragsstellung unter: Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude (440) der KfW

Wer kann Anträge stellen? 
Träger von Investitionsmaßnahmen zur Errichtung einer Ladestation für Elektroautos im nicht öffentlich zugänglichen Bereich von selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden. Träger von Investitionsmaßnahmen sind zum Beispiel Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften und Bauträger. Nicht antragsberechtigt sind kommunale Gebietskörperschaften, rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften, Gemeindeverbände, Zweckverbände und Kirchen. 

Was wird gefördert? 
Gefördert werden der Erwerb und die Errichtung einer fabrikneuen, nicht öffentlich zugänglichen Ladestation inklusive des elektrischen Anschlusses (Netzanschluss) sowie damit verbundene notwendige Nebenarbeiten (Definition der Gesamtkosten siehe unter "Wie wird gefördert?") an Stellplätzen von bestehenden Wohngebäuden in Deutschland, wenn u.a.:

  • die Ladestation über eine Normalladeleistung von 11 kW verfügt,
  • der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien kommt,
  • die Ladestation intelligent und steuerbar ist (mit Blick auf die Netzdienlichkeit)

Wie wird gefördert? 
Die Förderung erfolgt durch einen Investitionszuschuss, der nach Abschluss Ihres Vorhabens auf Ihr Bankkonto überwiesen wird. Der Zuschuss beträgt pauschal 900 Euro pro Ladepunkt. Unterschreiten die Gesamtkosten des Vorhabens den Zuschussbetrag, wird keine Förderung gewährt. Der Zuschuss kann bei der KfW über das Zuschussportal beantragt werden. Bei der Ermittlung der Gesamtkosten können Kosten für folgende Leistungen berücksichtigt werden:

  • Ladestation
  • Energiemanagementsystem/Lademanagementsystem zur Steuerung von Ladestationen
  • Elektrischer Anschluss (Netzanschluss)
  • Notwendige Elektroinstallationsarbeiten (zum Beispiel Erdarbeiten)
Quelle: KfW