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Hessentag 2014

Strom bewegt auf dem Hessentag in Bensheim 2014

Bensheim, 14.6.2014 - "Strom bewegt" präsentierte sich auf dem Hessentag 2014 in Bensheim zusammen mit weiteren Partnern der Elektromobilität.
Im Rahmen der Landesausstellung stellte war der große „Strom-bewegt“-Stand zu finden. Dort konnten sich die Besucher E-Fahrzeuge ansehen, die von der hessischen Landesverwaltung im täglichen Dienstbetrieb genutzt werden. Darüber hinaus wurde gemeinsam mit der Projektleitstelle der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main über alle Projekte zur Elektromobilität, die derzeit in Hessen laufen, informiert.
Der Stand wurde während des Hessentags rege besucht. Zu den Besuchern zählten u.a. auch Staatsminister Al-Wazir, Staatsminister Wintermeyer, Staatssekretär Samson sowie die Staatssekretärin Dr. Weyland. Sehr groß war das Interesse der Besucher, einmal selbst elektromobil unterwegs zu sein. Mit viel Spass und Begeisterung nutzten die Besucher das Angebot, kostenlos einen Segway zu testen.

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Elektromobilität großes WAA-Thema

Der Elektromobilitätssektor bildete einen zusätzlichen und attraktiven Schwerpunkt des Ausstellungsprogramms an den drei Tagen der Wiesbadener Automobilausstellung (WAA) von Freitag, 4., bis einschließlich Sonntag, 6. April, jeweils von 10 bis 18 Uhr.

Die Besucher konnten sich an dem großen Stand, der durch die hessische Landesregierung unterstützt wurde, auf der Rückseite des Wiesbadener Rathauses umfassend kundig machen über den Gesamtkomplex Elektromobilität. Geschulte Mitarbeiter der ausstellenden Autohäuser gaben an ihren Firmenständen kompetent Auskunft.

Wissenschaftlich begleitetes Förderprojekt
Gemeinsam mit der hessischen Landesregierung haben die Städte Wiesbaden und Frankfurt sowie die ansässigen Handwerkskammern ein spezielles Förderprojekt auf den Weg gebracht, das einen starken Anstoß zur Verbreitung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen geben soll. In der Handwerksrolle registrierte Betriebe aller Gewerke aus den beiden genannten Städten erhalten beim Erwerb eines Elektrofahrzeugs, das zu Arbeitszwecken eingesetzt wird, einen einmaligen Anschaffungszuschuss von mehreren tausend Euro. Über den Effekt des zahlenmäßig stärkeren Erscheinens von E-Autos auf den Straßen hinaus wird das Projekt permanent wissenschaftlich begleitet und liefert dadurch neue Erkenntnisse zur Weiterentwicklung der Elektromobilität in unseren Städten. Die Weisbadener Kfz-Innung ist Partner der Initiatoren und warb bei der WAA für diese Aktion.

Anschub für Technologie der Zukunft
„Ich bin glücklich, dass dieses Projekt zustande gekommen ist, und danke unseren öffentlichen Partnern sehr herzlich für die gute Zusammenarbeit. Diese Aktion wird aller Voraussicht nach einen deutlichen Anschub für die Elektromobilität auf unseren Straßen bewirken“, erklärt dazu der ehrenamtliche Chef der Kfz-Innung, Obermeister Harald Flackus.

Selbstredend bot die WAA, die im Rahmen des Wiesbadener Ostermarktes stattfand und deren Kernfläche der Schlossplatz war, weit mehr als die Beschäftigung mit dem E-Thema. Über 20 renommierte Autohäuser der Region, die alle der Kfz-Innung angehören, zeigten die neuesten Modelle ihrer Herstellerfirmen. Auf diese Weise stand den Besuchern der Ausstellung ein breites Spektrum von mehr als 150 Fahrzeugen zur Verfügung, das das aktuelle Niveau von Technik und Design widerspiegelte.

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Staatsminister Axel Wintermeyer stellt hessischen Stand zur Elektromobilität auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 2013 (IAA) vor

Wintermeyer: „Hessen zeigt eindrucksvoll seine Vorreiterrolle beim Ausbau effizienter, ressourcenschonender und emissionsarmer Technologien und Verkehrskonzepte.“
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Wiesbaden/Frankfurt, 10. September - „Gemeinsam mit seinen Partnern aus Forschung, Wirtschaft und Verwaltung demonstriert die Hessische Landesregierung auf der 65. Internationalen Automobil- Ausstellung (IAA) in Frankfurt eindrucksvoll ihre Vorreiterrolle beim Ausbau effizienter, ressourcenschonender und emissionsarmer Technologien und Verkehrskonzepte“, erklärte heute der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, anlässlich einer Pressekonferenz zur Vorstellung des hessischen Standes zur Elektromobilität auf der IAA.
Von bereits heute alltagstauglichen Elektroautos, die in verschiedenen Bereichen im Einsatz sind, über Wasserstoff- und Brennstoffzellenautos bis hin zu Segways als hervorragende Ergänzung zu Fuß- und Fahrradstreifen bei der hessischen Polizei, ist eine große Auswahl von zukunftsweisenden und umweltfreundlichen Elektromobilen zu sehen.

„Elektromobilität wird einen wichtigen Beitrag leisten, um die für unseren Wohlstand unverzichtbare Mobilität dauerhaft und umweltfreundlich zu sichern. Deshalb will die Landesregierung die Elektromobilität auch in den kommenden Jahren entscheidend voranbringen“, betonte Wintermeyer. Gemeinsam mit der Förderung durch die Bundesregierung werden in Hessen Projekte zur Elektromobilität in einer Größenordnung von insgesamt 40 Millionen Euro in den nächsten Jahren umgesetzt. „Hessen ist eine führende Region bei der Einführung der Elektromobilität“, so Wintermeyer. Um Elektromobilität sichtbar zu machen und seine Alltagstauglichkeit unter Beweis zu stellen, fördert das Land Hessen beispielsweise die Anschaffung von Elektrofahrzeugen in der Landesverwaltung oder gemeinsam mit den Städten Frankfurt und Wiesbaden im Handwerk.

iaa 2013

Dass Elektromobilität dabei eine noch viele größere Dimension als Elektroautos und Pedelecs hat, wird beim Einsatz von Elektromobilität am Frankfurter Flughafen besonders deutlich sichtbar. Fraport und die Lufthansa Group sind am Frankfurter Flughafen bei der Einführung von Elektromobilität führend in Deutschland und bereiten sich somit früher als andere auf künftige Herausforderungen vor. „Durch das vom Bund kürzlich verliehene Prädikat ‚Leuchtturm‘ hat dieses Projekt weiteren Schwung erhalten. Mit Elektrofahrzeugen in der Flugzeugabfertigung und im Rollverkehr der Flugzeuge können Lärm und Abgase rund um einen Flughafen deutlich verringert werden“, so Wintermeyer. Alle Aktivitäten, die zu mehr Elektromobilität am Flughafen führen, sind unter dem Dach von „E-Port an“, das seine Projekte auf dem hessischen Stand der IAA präsentiert, zusammengefasst. Partner von „E-Port an“ sind das Land Hessen, die Lufthansa Group, die Fraport AG und die Modellregion Rhein-Main.

Als „innovativ und zukunftsweisend“ bezeichnete Wintermeyer auch Wasserstoff- und Brennstoffzellenautos, deren Antriebsenergie nicht in einer Batterie, sondern in Wasserstoff gespeichert wird und die ähnliche Reichweiten erzielen wie Fahrzeuge mit Benzin. Außerordentlich erfolgversprechend sei darüber hinaus die Zusammenarbeit von hessischen Spitzenforschungsinstituten, unter anderem bei der Batterieforschung, mobilen Speichern und der Einbindung von Elektrofahrzeugen in Smart Grid-Systemen (intelligente Stromnetze).
Dass Elektrofahrzeuge nahezu alles könnten, werde bei den außergewöhnlichen nicht für den Alltag bestimmten Ausstellungsstücken deutlich. Dazu gehöre ein Elektro-Rennwagen der Hochschule Rhein-Main, „der die Herzen vieler Automobilfans wird höher schlagen lassen“, so Staatsminister Axel Wintermeyer.




Standplan IAA 2013 mit weiteren Informationen zum Anklicken

Segways im Einsatz bei der hessischen Polizei

Die zur Zeit 16 Segways werden für die sogenannten Präsenzstreifen eingesetzt und ergänzen hervorragend die polizei - lichen Fuß- und Fahrradstreifen.

Die Segways können in fast allen Bereichen gefahren werden, beispielsweise in Fußgängerzonen, Parkanlagen, in verkehrsberuhigten Bereichen, in Messehallen und bei sonstigen Veranstaltungen. Die Polizeibeamtinnen und -beamten sind mit dem Segway sehr flexibel und können einen wesentlich größeren Raum bestreifen.

Der besondere Vorteil in der polizeilichen Arbeit liegt u.a. in dem erhöhten Stand auf dem Segway, der einen besseren Überblick sowie eine gute Wahrnehmung durch die Bevölkerung gewährleistet; die sichtbare Präsenz der Polizei vor Ort wird erhöht.

Das Fahrzeug verfügt über zwei mit Elektromotoren ausgestattete Räder, zwischen denen sich eine Plattform befindet, auf der die Fahrerin oder der Fahrer steht. Eine Griffstange dient zum Lenken und Festhalten. Durch einfaches Vorlehnen fährt das Fahrzeug geradeaus, durch Zurücklehnen wird gebremst.

Elektromobilität für Handwerksbetriebe im Rhein-Main-Gebiet

„Erster“ im Rhein-Main-Gebiet sind die Handwerker, die die Chance nutzen, zu exklusiv verhandelten Konditionen geförderte Elektrofahrzeuge als Pioniere im Alltag zu testen. Im Rahmen des Projekts bieten die teilnehmenden Leasinggesellschaften eine Auswahl an lieferbaren Elektrofahrzeugen an. Daraus können sich Handwerksbetriebe mit Sitz in Wiesbaden oder Frankfurt eines oder mehrere Elektrofahrzeuge aussuchen und erhalten bei Bestellung eine Sofortförderung von bis zu 6.000,- €.

Die Hessische Landesregierung führt dieses Projekt mit maximal 200 geförderten Fahrzeugen gemeinsam mit den Städten Frankfurt am Main und Wiesbaden und mit Unterstützung der Handwerkskammern Frankfurt Rhein-Main und Wiesbaden durch. Wie bei dem ausgestellten Beispielfahrzeug, hier ein Renault Kangoo Z.E., werden alle Fahrzeuge im Projekt optisch so gestaltet, dass das Unternehmenslogo und das Projektlogo deutlich erkennbar sind. Jeder Bürger, Kunde und auch Wettbewerber kann auf den ersten Blick erkennen, dass dieser Betrieb einer der ERSTEN ist, die Elektroautos im Alltag testen! Weitere Informationen und Anmeldung für Handwerksbetriebe: www.strom-bewegt.hessen.de.

E-PORT AN – Elektromobilität am Flughafen Frankfurt

Am größten deutschen Verkehrsflughafen und zugleich einem der weltweit bedeutendsten Luftfahrtdrehkreuze, dem Flughafen Frankfurt am Main, finden verschiedene Projekte zur Elektromobilität unter dem Dach der Initiative E-PORT statt. Diese verfolgen das Ziel, Bodenemissionen rund um die komplette Flugzeugabfertigung durch den Einsatz von Elektromobilität langfristig zu reduzieren.

Die beteiligten 9 Partner – u.a. die Fraport AG und die Lufthansa Group – führen zu folgenden Arbeitsschwerpunkten Projekte durch:

  • Elektromobiles Rollen und Schleppen von Flugzeugen, zum Beispiel TaxiBot und Hybrid-Schlepper
  • Catering-Hub-Fahrzeug der Zukunft
  • Elektro-Palettenhubwagen bei der Flugzeugbeladung sowie Solartreppen zum Ein- und Ausstieg der Passagiere

Die Bundesregierung hat die Initiative mit dem Prädikat Leuchtturm ausgezeichnet und das Land Hessen unterstützt die Vorhaben für einen modernen, nachhaltig betriebenen Airport. Gefördert werden die Vorhaben durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

E-Mobilität: Forschung, Lehre und Beratung

Die Fachgruppe Neue Mobilität am FB1 der FH FFM bearbeitet vorwiegend Forschungsprojekte im Bereich des Mobilitätsverhaltens, der Akzeptanz der E-Mobilität und der Integration der E-Mobilität in intermodale Verkehrsangebote und die Verkehrs- und Stadtplanung: In der sozialwissenschaftlichen und ökologischen Begleitforschung in der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main werden u.a. Nutzer/-innen von verschiedenen Elektrofahrzeugen in der Allianz der Elektro - mobilität zu deren Mobilitätsverhalten und ihrer Akzeptanz befragt.

Im EU-Projekt E-FACTS wird der gewerbliche Verkehr, insbesondere von Handwerksbetrieben, untersucht. Es wird geprüft, inwieweit diese zukünftig Elektrofahrzeuge nutzen können und so einen Beitrag für ein besseres Stadtklima leisten können. Im Projekt Well2Wheel geht es um die Integration von Elektrofahrzeugen in das „smart grid“. Im Fokus steht die Beeinflussung der E-Pkw Nutzer/-innen beim Laden durch eine „Ampel“, die die Verfügbarkeit von günstigem regional und regenerativ erzeugtem Strom anzeigt. Weitere Kompetenzen der Fachgruppe liegen in den Bereichen Veranstaltungsverkehr, öffentlicher Verkehr und dem ruhenden Verkehr.

Der FISKER KARMA, 483 Kilometer nonstop. Auch ein Elektroantrieb kann Fahrspaß bereiten!

Im Fisker Karma erleben Sie absoluten Fahrspaß mit Elektroantrieb in einer sportlichen Luxuslimousine.

Seine zwei Elektromotoren, die zusammen 408 PS stark sind, werden entweder von der Batterie gespeist oder vom Generator, der seine Energie von der eigenen eingebauten Stromquelle bezieht, einem 212-PS-Benzinmotor. Der Fisker Karma bezieht einen Teil seiner Energie aus dem derzeit weltweit größten eingebauten Auto-Solardach. Dabei schafft er es, 4 Personen in nur 6,6 sec von 0 auf 100km/h zu beschleunigen. Der Fisker Karma fährt elektrisch – auch wenn er mit Benzin fährt. Bei der exklusiven Innenausstattung kann der Fahrer zwischen Öko-Leder und Holz von durch Sturm gefallenen Bäumen wählen.    

Den Fisker Karma muss man persönlich erlebt haben. Alles andere bleibt reine Theorie. Kommen Sie deshalb bei uns zur Probefahrt vorbei. Das Einzige, was Sie dabei verlieren können, sind Vorurteile.

Frankfurtemobil

In Frankfurt am Main ist die Elektromobilität heute bereits Realität. In einer Vielzahl von Anwendungen kann man hier Elektrofahrzeuge im Alltagseinsatz erleben. Ob Paketzusteller, Handwerker, Cargo-Abfertiger, Pendler, Müllinspekteure, Carsharer etc. – hier wird die Elektromobilität bereits täglich angewendet und ist erlebbar. Das urbane Umfeld, die großen Pendlerströme und der hohe Mobilitätsbedarf der Menschen machen Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet zu einem optimalen Einsatzfeld für die Elektromobilität.

Bereits im Mai 2009 hat die Stadt Frankfurt beschlossen, die Mainmetropole zu einem Vorreiter auf dem Gebiet der Elektromobilität zu machen. Hierzu wurde im Jahr 2011 unter Federführung der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH ein Strategiepapier „Elektromobilität im Jahr 2025 in Frankfurt am Main“ verabschiedet.    

Erleben Sie die Frankfurter Elektromobilität, informieren Sie sich über aktuelle sowie zukünftige Projekte und besuchen Sie unsere Internetseite www.frankfurtemobil.de.

Zukunftsfeld CO2-neutrale Mobilität

Wir forschen und entwickeln an verschiedenen Konzepten und Aspekten für eine CO2-neutrale Mobilität.

  • Netzintegration Elektromobilität
  • Strategien und Infrastruktur
  • Kommunikationskonzepte und -schnittstellen
  • Effiziente Energiemanagementkonzepte
  • Virtuelle Nachbildungen von Batterien
  • Bidirektionale kontaktlose Energieübertragungssysteme
  • Regeneratives Gas
  • Entwicklungs-, Test- und Prüfplattformen

Simulation gealterter Li-Ionen Batterien
Schwerpunkt auf der IAA 2013 sind Simulationsmodelle für die Automobilindustrie. Die Software ISET-LIB simuliert alle relevanten physikalischen und elektrochemischen Vorgänge in Li-Ionen Batterien unter verschiedenen Betriebsbedingungen. Als Grundlage dienen konstruktive Daten sowie charakteristische Parameter der Zellchemie. Das nichtlineare Modell bietet: Vorhersage des Klemmenverhaltens, hohe Genauigkeit, beliebige Batteriezustände, Einblick in die inneren Vorgänge, Alterung, Test von Zustandserkennungsalgorithmen.

Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit

Das Fraunhofer LBF bündelt in seinem neuen Zentrum für Systemzuverlässigkeit – Elektromobilität (ZSZ-e) in Darmstadt- Kranichstein alle Aktivitäten für die FuE von Traktionsbatterien und -antriebe.

Hierfür werden modernste Prüf- und Entwicklungsumgebungen für die Betriebslastensimulation von Batteriesystemen einschließlich Klima/Feuchte sowie die Integration von XiLTechnologien für die Antriebsstrangprüfung aufgebaut. Damit wird die Entwicklung neuer Hybrid- und Elektrofahrzeuge mit den Schwerpunkten „Funktionale Sicherheit“ und „Zuverlässigkeit“ maßgeblich unterstützt.    

Das Fraunhofer LBF arbeitet seit 75 Jahren als „Schrittmacher“ für Betriebsfestigkeit und Leichtbau in der Automobilindustrie und adressiert durch die Verknüpfung der traditionellen Schwerpunkte mit den seit 2001 entwickelten Kompetenzen – Adaptronik/Mechatronik, Systemzuverlässigkeit und Kunststofftechnologie – alle wesentlichen Anforderungen in der Entwicklung moderner Automobile.

Elektromobilität mit Wasserstoff und Brennstoffzelle

Die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen bildet seit 2002 das hessische Kompetenznetzwerk der Wasserstoffund Brennstoffzellentechnologie in Hessen.

Sie bemüht sich bei der Anwendung dieser Technologie im stationären und portablen, aber vor allem auch im mobilen Bereich. So bewirkte die Initiative 2011 den Beitritt Hessens zum größten Demonstrationsprojekt in der Wasserstoffmobilität in Europa: der Clean Energy Partnership (CEP). Dies markierte den Einstieg in die flächendeckende Nutzung der Elektromobilität mit Brennstoffzelle. Auftanken können die Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller an einer Wasserstoff-Tankstelle in Frankfurt-Höchst. Diese wurde 2006 im Rahmen des Projekts Zero Regio installiert, welches ebenfalls von der H2BZ-Initiative mit initiiert wurde.    

Mit ihren Aktivitäten leistet die Initiative einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Hessen. Daher wird das hessische Kompetenznetzwerk vom Hessischen Umweltministerium durch die Hessen Agentur unterstützt.

Mobilität RheinMain: Elektromobilität als Innovationstreiber

Mit der Gründung des Cluster Mobilität RheinMain, wird die Vernetzung von regionalen Akteuren und die Bündelung vorhandener Aktivitäten in der Mobilität vorangetrieben und über koordinierte Maßnahmen vermarktet. Angesiedelt ist das Cluster auf der neutralen Wissens- und Innovationsplattform House of Logistics & Mobility (HOLM) direkt am Frankfurter Flughafen, dem internationalen Verkehrsdrehkreuz.

Ziel ist die Schaffung einer gemeinsamen Branchenidentität, eines dauerhaften und vertrauensvollen Austauschs und die Generierung von Verbundprojekten mit intelligenten Lösungen und innovativen Produkten. Über die Bündelungsfunktion positioniert sich die Region FrankfurtRheinMain als Anwendungszentrum innovativer Mobilitätsstrategien, -technologien und Verkehrslösungen mit globaler Leuchtkraft.    

Die Mobilität in der Region ist entscheidend geprägt durch die täglichen Berufspendlerbewegungen, den nationalen und internationalen Transit-, Freizeit-, Messe- und Touristenverkehr sowie den Wirtschaftsverkehren. Die Elektromobilität als innovativer Bestandteil von zukünftigen Mobilitätskonzepten wird einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, die Arbeits- und Lebensbedingungen weiter zu verbessern und das Wirtschaftswachstum zu erhalten.

Elektromobilität made by Honda

Honda FCX Clarity

Seit den 1980er Jahren beschäftigt sich Honda intensiv mit der Brennstoffzellentechnologie und der damit verbundenen Wasserstofferzeugung und -speicherung. Ziel ist es, die ultimative Lösung zur Senkung des CO2-Ausstoßes im Straßenverkehr zu entwickeln.

Nach einer Vielzahl von Testprogrammen und Fahrzeugkleinserien zwischen 1999 und 2005 hat sich Honda entschlossen, ein revolutionäres, serienfertiges Brennstoffzellenfahrzeug zu entwickeln und die dazugehörigen Produktionsanlagen für die Brennstoffzellenfertigung und das Fahrzeug aufzubauen.    

Im Juni 2008 begann die Serienproduktion dieses neuen Fahrzeugs, des FCX Clarity. Die Limousine nutzt ein von Honda entwickeltes Brennstoffzellensystem in Verbindung mit einem 350-bar-Hochdruckwasserstofftank. Die Reichweite beträgt rund 460 km.    

Seit 2009 ist der Honda FCX Clarity auf Europas Straßen im Einsatz. Im Juni 2011 wurde Honda offizielles Mitglied der Clean Energy Partnership (CEP). 2015 wird Honda ein neues, technisch verbessertes und kostengünstigeres Brennstoffzellenfahrzeug in Europa, Japan und den USA auf den Markt bringen.

Labor für Wasserstofftechnologie der Hochschule RheinMain

Forschung und Entwicklung im Technologiefeld Wasserstoff verlaufen sehr dynamisch. Dies macht eine enge Verzahnung von Forschung und Lehre notwendig. Forschungsprojekte treiben etwa die Entwicklung einer mobilen Kaltbefüllungseinheit zur Betankung wasserstoffbetriebener Fahrzeuge, Studien zur Wasserstofferzeugung (Wind-Wasserstoff-Elektrolyseure) und Wasserstoffnutzung oder die Entwicklung einer emissionsfreien Energieversorgung bis 50 kW voran.

Im Bereich der Lehre werden Studierende theoretisch und praktisch in die Themenbereiche regenerative Energien, Energieeffizienz, Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie eingeführt, lernen Messverfahren und experimentelle Methoden kennen und erproben und entwickeln neueste Wasserstoffspeichertechnologien. Dabei entsteht eine Vielzahl von Bachelor- und Masterarbeiten – all dies in enger Zusammenarbeit mit der Industrie.

Dienstleistungen des Labors:

  • Untersuchung von Brennstoffzellenkomponenten, Stacks und BZ-Systemen bis 5 kW
  • Untersuchung der Befüllung und Entnahme von Wasserstoffspeichern, Komponenten
  • Systemintegration von Brennstoffzellensystemen

Das Racingteam der Hochschule RheinMain

Wir, das Team „Scuderia Mensa HS RheinMain Racing“ sind ein studentischer Verein. Seit 2008 bauen wir jährlich einen Rennwagen mit der Unterstützung verschiedener Sponsoren, um europaweit an der Formula Student teilzunehmen.

Die Herausforderung dieses internationalen Konstruktionswettbewerbs besteht in der Entwicklung und Fertigung eines Formel-Rennwagens gemäß eines strengen Reglements, mit dem die Rennteams in verschiedenen Disziplinen, statisch wie dynamisch, gegeneinander antreten.    

Im Jahr 2011 wurde von Verbrenner auf Elektromotor umgestellt. Seitdem stehen wir vor immer neuen Herausforderungen und Erkenntnissen bezüglich der Elektromobilität.    

Seien Sie ein Teil unseres Teams: Unterstützen Sie den kommenden Rennwagen und erleben Sie mit uns eine neue Dimension des Motorsports.

Pilotprojekt „Well2Wheel“

HSE sucht Lösungen zur Integration der Elektromobilität in intelligente Stromnetze

Zukunftsszenario 2030: Der Strom wird überwiegend in dezentralen, regenerativen Erzeugungsanlagen produziert, die wetterabhängig sind und nur schwankend in das Stromnetz einspeisen. Parallel wächst die Elektromobilität. Immer mehr Verbraucher laden ihr Fahrzeug an der heimischen Steckdose mit regional regenerativ erzeugtem Strom auf und verzichten auf teures Benzin.

Doch wie wirkt sich die wachsende Elektromobilität auf die Stromnetze aus und wie lässt sich diese als steuerbarer Speicher in das Verteilnetz integrieren und steuern? Diesen und anderen Fragen geht die HSE mit sechs weiteren Forschungspartnern (NTB Technoservice, Continental, EUS, TU Darmstadt, FH Frankfurt, Fraunhofer LBF) in dem dreijährigen Projekt „Well2Wheel“ nach.    

Die Realisierung des Projektes findet im Netzgebiet der HSE (Rhein-Main-Neckar-Raum) statt. Mehr als 40 Fahrzeuge, u.a. von der Hessischen Landesregierung, der Handwerkskammer Rhein-Main und der Stadt Darmstadt werden integriert. Gleichzeitig wird im Rahmen der Begleitforschung das Mobilitäts- und Ladeverhalten sowie die Akzeptanz der Nutzer erforscht.

Physikalisch-Chemisches Institut der JLU Gießen

Das Physikalisch-Chemische Institut (PCI) der JLU beschäftigt sich mit den elektrochemischen Grundlagen vieler aktueller und zukünftiger Energiefragen. Das Institut verfügt dazu über eine spezialisierte Großgeräteausstattung, welche auf die Untersuchung von insbesondere Grenzflächenphänomenen zugeschnitten ist. Der aktuelle Schwerpunkt der Forschung liegt auf den Materialien für zukünftige Batteriesysteme. Das Institut untersucht aber auch Fragestellungen der Thermoelektrik (Energierückgewinnung aus Abgasen), Brennstoffzellen (feste Sauerstoffionenleiter) sowie Sauerstoffspeichermaterialien (Abgaskatalysator).

Im Rahmen des hessischen Loewe-Schwerpunktes „STORE-E– Stoffspeicherung in Grenzschichten“, der vom PCI koordiniert wird, forschen seit diesem Jahr 14 weitere Gießener und Marburger Arbeitsgruppen zu diesen Themenkomplexen.

Modellregion Elektromobilität Rhein-Main

Die Modellregion Elektromobilität Rhein-Main – mit Sitz bei der Stadtwerke Offenbach Holding in Offenbach am Main – hat die Aufgabe der regionalen Koordination von derzeit zehn Demonstrationsvorhaben, die bis zum Jahr 2015/2016 von über 20 Projektpartnern in der Region umgesetzt werden. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung fördert die Modellregion Elektromobilität Rhein-Main aktuell mit einer Summe von etwa 17,4 Mio. Euro, das Gesamtvolumen aller Projekte in der Modellregion liegt bei über 30 Mio. Euro.

Thematischer Schwerpunkt der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main im aktuellen Förderzeitraum sind Vorhaben zur Etablierung von Elektromobilität in elektromobilen Flottenlösungen. Hierzu wurde eine „Allianz Elektromobilität“ gegründet. Weiterer Schwerpunkt sind innovative Technologieprojekte am Flughafen Frankfurt, die unter dem Label „E-PORT AN“ mit Unterstützung der Landesinitiative „Strom bewegt“ umgesetzt werden. Diese Projekte wurden mit dem Prädikat Technologie-Leuchtturm der Bundesregierung ausgezeichnet.

Der Opel Ampera im Einsatz bei der Werksfeuerwehr Rüsselsheim

Opel ist einer der größten europäischen Automobilhersteller. Das Unternehmen mit Zentrale in Rüsselsheim (Hessen) hat elf Werke und vier Entwicklungs- und Testzentren in sieben europäischen Ländern. Opel beschäftigt europaweit rund 37.000 Mitarbeiter, davon rund 20.000 in Deutschland (Stand Dezember 2012). Opel und seine britische Schwestermarke Vauxhall sind in über 50 Ländern vertreten. Im Jahr 2012 wurden mehr als eine Millionen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge verkauft.

Der Opel Ampera ist das erste voll alltagstaugliche Elektroauto. Eine 16 kWh große Lithium-Ionen-Batterie versorgt den 111 kW starken Elektromotor mit Energie. Damit lassen sich Distanzen bis zu 83 km rein batteriebetrieben zurücklegen. Erreicht die Batterieladung ein definiertes Minimum, übernimmt ein benzinbetriebener Generator die Stromversorgung des Elektromotors für eine Gesamtreichweite von über 500 km.    

Der auf der IAA 2013 in Halle 3.1 ausgestellte Opel Ampera Kommandowagen der Werksfeuerwehr Rüsselsheim wird vom technischen Einsatzleiter bei größeren Schadenslagen zur Koordination des rückwärtigen Einsatzes verwendet.

eMobility is future …

Die Plug’n Charge GmbH versteht sich als Systemintegrator für Ladeinfrastruktur in der Elektromobilität. Von Einzelkomponenten und Baugruppen bis hin zu Komplettsystemen, bietet die Plug’n Charge GmbH die gesamte Bandbreite für Ihren Bedarf. Hierbei wird sowohl der private, wie auch öffentliche Raum berücksichtigt.

Neben der Ladeinfrastruktur für eAutos, hat die Plug’n Charge GmbH auch die Ladeinfrastruktur für Pedelecs/eBikes im Portfolio. Hier bietet sie neben den aktuellen Lademöglichkeiten (Steckern) auch den zukünftigen Weltstandard „EnergyBus“ an.    

Die in F&E Projekten entwickelten eigenen Ladestationen bieten eine besondere Gestaltung und sind aus innovativem Material. Besonders berücksichtigt wurde das einfache und sichere Laden für den Nutzer. Das eingängige Design impliziert eine hohe Wiedererkennung. Bei der Materialauswahl geht die Plug’n Charge neue Wege. Es geht um Energiebilanz, Recyclefähigkeit und um einen Beitrag zum Klimaschutz.

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Klima- und umweltbewusster Hessentag in Kassel

Strom bewegt den Hessentag 2013

Kassel 24.06.2013 - "Strom bewegt" präsentierte sich auf dem Hessentag 2013 in Kassel zusammen mit zahlreichen Partnern der Elektromobilität.
Auf der Klimameile beschäftigten sich verschiedene Initiativen und Unternehmen mit dem Thema „Klima, Energie und Nachhaltigkeit“. Der Salon der nachhaltigen Mobilität diente dabei als Plattform, den Besuchern innovative und nachhaltige Produkte rund um die Mobilität erfahrbar zu machen. Die dafür genutzten Holzhäuser wurden von Staatminister Axel Wintermeyer, Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann und Oberbürgerneister Bertram Hilgen an verschiedene Einrichtungen verschenkt.

Hessentag Strom bewegt
Der große Andrang spiegelte das Interesse der Bürger an elektromobilen Fortbewegungskonzepten wider. Mit viel Spass und Begeisterung nutzten die Besucher die zahlreichen Angebote, wie kostenlos einen Segway zu testen, eine Probefahrt mit einem Elektroauto zu machen oder an einem Gewinnspiel mit tollen Preisen teilzunehmen.

Impressionen Hessentag 2013 Bildergalerie

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Informationen zu aktuellen und künftigen Herausforderungen im Bereich Elektromobilität

Elektromobilität – Strategien für Behördenfahrzeuge und öffentliche Fuhrparks

Wiesbaden, 08.05.2013 - Gestern fand das Führungskräfteforum des Behörden Spiegel zum Thema "Elektromobilität – Strategien für Behördenfahrzeuge und öffentliche Fuhrparks" im Kurhaus von Wiesbaden statt. Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Bürgermeister, Verwaltungsführungskräfte, öffentliche Fuhrparkmanager und Vertreter von Stadtwerken. Sie konnten sich hier über die aktuellen und künftigen Herausforderungen im Bereich Elektromobilität informieren.

140 Teilnehmer aus Landes- und Kommunalverwaltungen waren der Einladung gefolgt. Gezeigt wurden zwölf verschiedene Elektrofahrzeuge, vom ein-Mann-Mobil bis hin zum Bus.

Bürgermeister Arno Goßmann (SPD), Dezernat für Umwelt, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kliniken, sagte in seinem Grußwort: "Die Entwicklung der Elektromobilität betrachte ich als einen wichtigen Bestandteil einer klimagerechten Stadtentwicklung. Dafür gilt es jetzt Rahmenbedingungen zu schaffen. (…) Die Elektromobilität ist sicher kein Allheilmittel gegen den Klimawandel. Aber sie kann und soll einen signifikanten Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele leisten." Dies sei aber nur möglich, wenn der Strom dafür vollständig aus erneuerbaren Energien bereitgestellt werde. Goßmann warnte gleichzeitig vor dem Trend, auf Diesel-PKWs umzusteigen.

Axel Wintermeyer (CDU) Staatsminister im Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten und Chef der hessischen Staatskanzlei sah die Behörden als Vorreiter dieser neuen Technologien. Man werde in Hessen in den nächsten Jahren Projekte zur Elektromobilität in einer Größenordnung von etwa 40 Millionen Euro realisieren. "Als Landesregierung können wir Elektromobilität nicht verordnen. Wir setzen aber die entsprechenden Rahmenbedingungen, dass sich Innovationen entwickeln können und Visionen in die Realität umgesetzt werden können", so Wintermeyer, "wir wollen als hessische Landesregierung Vorbild sein."

Seit 2009 ist Hessen eine vom Bundesverkehrsministerium geförderte Modellregion Elektromobilität. Das Geld stammt aus Fördermitteln des Konjunkturpakets II. Die Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung zählt zu den Schwerpunkten der hessischen Landespolitik.

Das vom Bundeskabinett verabschiedete "Regierungsprogramm Elektromobilität" setzt die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Elektromobilität in den kommenden Jahren und soll dazu beitragen, dass Deutschland dem Ziel näher kommt, bis zum Jahre 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf deutsche Straßen zu bringen.

Quelle: Behörden Spiegel

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Pilotprojekt „Well2Wheel“ gestartet

HSE sucht Lösungen zur Integration der Elektromobilität in intelligente Netze


07.05.2013
DARMSTADT – Zukunftsszenario 2030: Der Strom wird überwiegend in dezentralen, regenerativen Erzeugungsanlagen produziert, die wetterabhängig sind und nur schwankend einspeisen. Parallel wächst die Elektromobilität. Immer mehr Verbraucher tanken ihr Fahrzeug problemlos an der heimischen Steckdose mit regional regenerativ erzeugtem Strom auf und verzichten auf teures Benzin. Doch wie wirkt sich die wachsende E-Mobilität auf die Stromnetze aus und wie lässt sich Elektromobilität als steuerbarer Speicher in das Verteilnetz integrieren und steuern? Diesen und anderen Fragen geht die HSE mit sechs weiteren Forschungspartnern (NTB Technoservice, Continen-tal Automotive GmbH, EUS GmbH, TU Darmstadt, Fachhochschule Frank-furt, Fraunhofer LBF) in dem dreijährigen Pilotprojekt „Well2Wheel“ nach. Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium gefördert und vom Projekt-träger VDI/VDE Innovation+Technik begleitet. Das Projektvolumen ist mit ca. 3 Mio. € veranschlagt, wovon knapp die Hälfte gefördert wird.

„Von der Quelle bis zum Rad“ lautet die Übersetzung für „Well2Wheel“ – Darum geht es auch in dem Projekt: „Wir wollen herausfinden, wie regenerativ erzeugter Strom aus der Region im Elektroauto genutzt werden kann und ob Elektrofahrzeuge durch gesteuertes Ladeverhalten zur Pufferung und Speicherung der schwankenden regenerativen Energie dienen könnten“, erklärt HSE-Projektleiter Bernhard Fenn. Dies könnte helfen, die Netzstabilität auch mit den wachsenden Anforderungen weiterhin zu gewährleisten.

Die Realisierung des Projektes findet im Netzgebiet (Rhein-Main-Neckar-Raum) der HSE statt. „Unser Netzgebiet bietet eine ideale Testumgebung, da hier die bereits bestehenden Infrastrukturen für intelligente Energieversorgungsnetze der Zukunft vorhanden sind und im Web2Energy Projekt bereits getestet wurden. Durch die Einbindung von mobilen Speichern in die Verteil-netze mindern wir den erforderlichen Netzausbau deutlich, investieren regional und handeln nachhaltig“, betont HSE-Vorstand Andreas Niedermaier. Im Projekt werden auch Fahrzeuge von assoziierten Partnern (Handwerkskammer Rhein-Main, Stadt Darmstadt, Hessisches Immobilienmanagement für die Hessische Staatskanzlei und die Hessische Landesregierung) integriert.

Im Rahmen der dreijährigen Projektphase werden 40 Elektroautos in einem virtuellen Kraftwerk eingebunden, das im Rahmen des EU-Projekts „Web2Energy“ entwickelt wurde. Dort waren Kunden mit intelligenten Zählern ausgestattet worden. Die Teilnehmer erfuhren jeden Abend, ob und zu welchem Zeitpunkt am nächsten Tag besonders viel regenerativer Strom erzeugt wird. Rote und grüne Ampelphasen verdeutlichten die Vorhersage. „Die Rot-Grün-Phasen bilden auch die Grundlage für unser neues Projekt“, erklärt Bernhard Fenn. Nutzer der Elektroautos erfahren dadurch, wann sie ihr Fahrzeug ökologisch mit regional erzeugter regenerativer Energie betan-ken können. Die Elektrofahrzeuge liefern alle Daten über eine Datenbank an das virtuelle Kraftwerk.

Projektstart welltowheel

Mit der Einbindung der mobilen Energiespeicher von Elektrofahrzeugen in regionale Energieversorgungssysteme entsteht für das Fahrzeug eine vollständig zeitüberdeckende Energieverwaltung. Die Testphase soll voraussichtlich im kommenden Jahr beginnen. Das intelligente Niedrigenergiehaus der TU Darmstadt stellt in diesem Projekt das Wohnen der Zukunft dar und optimiert seinen Energieverbrauch bereits heute automatisch. Es verfügt über ein Energiemanagementsystem und kennt durch Anbindung über Kommunikationstechnik zu jedem Zeitpunkt den Energiezustand des zu ladenden Fahrzeugs. „Durch die Zusammenführung von Elektromobilität und moderne Ge-bäudesteuerungstechnik können anhand von Simulationsrechnungen Rückschlüsse auf mögliche Netzengpässe gezogen werden. Hiermit lassen sich Prognosen erstellen, wie der zusätzliche Energiebedarf der Elektromobilität die Netze der Zukunft belastet. Über eine gezielte Steuerung von Ladezyklen in Verbindung mit Pufferspeicher-Strategien kann der erforderliche Netzausbau in Zukunft reduziert werden“, ist sich Prof. Jutta Hanson von der TU Darmstadt sicher. Gleichzeitig wird im Rahmen der Begleitforschung seitens der FH Frankfurt das Mobilitäts- und Ladeverhalten sowie die Akzep-tanz der Nutzer erforscht, da aus deren Sicht die Alltagstauglichkeit der E-lektromobilität an erster Stelle steht und es gilt weiterhin flexibel reagieren zu können. „Die Elektromobilität und alle damit verbundenen Innovationen werden nur erfolgreich sein, wenn sie auf breiter Basis akzeptiert werden. Das Projekt gibt uns die Möglichkeit Erkenntnisse zu ziehen wie die privaten Haushalte damit umgehen und wie hoch die Bereitschaft ist auch Einschrän-kungen entgegen zu nehmen“, sagt Prof. Petra Schäfer, die die Begleitfor-schung mit der FH Frankfurt übernimmt. Ziel ist es ein ganzheitliches Optimum für die Integration Elektromobilität zu erreichen.

(dah)

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e-Pendler - Alltagstest abgeschlossen

Fünf Tage voller Eindrücke mit Elektroautos

08.05.2013 Frankfurt – Am Freitag, den 5. Juli 2013, endete die fünftägige Probefahrt unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Eine Arbeitswoche lang haben sie insgesamt 30 Elektroautos für ihren persönlichen Alltag getestet.

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Hessische Landesregierung und Stadt Rüsselsheim feiern 125 Jahre Elektromobilität in Deutschland

Staatsminister Axel Wintermeyer: „Elektromobilität hat Zukunft“


26.04.2013
Wiesbaden/Rüsselsheim - Die Hessische Landesregierung feierte heute in Rüsselsheim gemeinsam mit der Stadt Rüsselsheim das Jubiläum 125 Jahre Elektromobilität in Deutschland.  1888 baute der Fabrikant Andreas Flocken das erste bekannte vierrädrige Elektroauto der Welt.  Heute steht die Elektromobilität erneut im Fokus von Forschung und Entwicklung. „Elektromobilität hat Zukunft. Sie wird einen wichtigen Beitrag leisten, um die für unseren Wohlstand unverzichtbare Mobilität dauerhaft sichern zu können“, erklärte der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer.

Hessen verfüge über eine herausragende Forschungs- und Wissenschaftslandschaft und werde bei der Weiterentwicklung der Elektromobilität als der Logistikstandort in Deutschland „entscheidend mit den Takt vorgeben“, betonte der Chef der Staatskanzlei. „Gerade im Bereich der Forschung und Entwicklung ist Rüsselsheim führend, denn ein Viertel aller hiesigen Arbeitsplätze sind im Bereich der Forschung und Entwicklung angesiedelt. Entwicklungszentren namhafter Autokonzerne und unser Hochschulstandort der Hochschule RheinMain mit Schwerpunkt auf Ingenieurswissenschaften forschen am Puls der Zeit und entwickeln zukunftsweisende Antriebsalternativen. Rüsselsheim ist auch hier traditionell innovativ“, hob der Oberbürgermeister der Stadt Rüsselsheim, Patrick Burghardt, hervor.

„Wir wollen die Elektromobilität in den nächsten Jahren entscheidend voranbringen und alltagstauglich machen. Denn von der Akzeptanz der Nutzer wird ihr Erfolg abhängen. Gemeinsam mit der Industrie haben wir uns vorgenommen, Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität zu werden. Dafür benötigen wir einen langen Atem. Der Staat kann günstige Rahmenbedingungen schaffen und dabei unterstützen, Innovationen und Nachfrage zu fördern. Das tun wir u.a. durch die Förderung von Forschung, Entwicklung und Demonstration. Um unserer Ziele zu erreichen, brauchen wir aber vor allem  engagierte und innovative  Mitstreiter wie in der hiesigen Modellregion“, so der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Rainer Bomba. Das Land Hessen sei eine seit 2009 vom Bundesministerium geförderte Modellregion, die sich gegen zahlreiche Konkurrenten durchgesetzt habe. Zwischen 2009 und 2011 wurden in der „Modellregion Elektromobilität Rhein-Main“ fünfzehn verschiedene Projekte erfolgreich umgesetzt. Sechs weitere werden bis Ende 2015 realisiert.

Darüber hinaus geht das Land mit vielen eigenen Projekten voran und fördert beispielsweise die Anschaffung von Elektrofahrzeugen in der Landesverwaltung, um Elektromobilität sichtbar zu machen und seine Alltagstauglichkeit unter Beweis zu stellen. Die Elektromobilität in den Kommunen wird ebenfalls durch das Land unterstützt. Dass die Landesregierung damit den richtigen Kurs verfolge, habe der heutige Tag mit den in die Zukunft schauenden Vorträgen des Trend- und Zukunftsforschers Matthias Horx und des niederländischen Mobilitätsforschers Prof. Dr. Ing. Gijs Mom noch einmal eindrucksvoll bestätigt, ergänzte Wintermeyer.

Die Mobilitätsform der Zukunft müsse sich an mehreren Faktoren messen lassen: Alltagstauglichkeit, Kosten, Reichweite, vorhandene Infrastruktur und Umweltschutz. Gerade vor diesem Hintergrund werde die Elektromobilität eine zunehmend wichtige Rolle spielen. „So können Elektro-Fahrzeuge einen erheblichen Beitrag zu einer höheren Lebensqualität leisten, weil sie lokal emissionsfrei sind und sehr leise fahren.“ Wenn das E-Auto seinen Strom dann auch noch aus erneuerbaren Energien beziehe, entfalte sich der ganze ökologische Vorteil, betonte Wintermeyer. Elektromobilität müsse in einem größeren Zusammenhang gesehen werden. „Sie ist ein wichtiger Baustein der Energiewende, die wir Zug um Zug in Deutschland und in Hessen umsetzen. Das ist ein echter Kraftakt, bei dem einem der Wind auch schon einmal ins Gesicht bläst, aber die Hessische Landesregierung verliert das Ziel nicht aus den Augen: eine sichere, umweltschonende, bezahlbare und gesellschaftlich akzeptierte Energieversorgung“, erklärte der Chef der Staatskanzlei, Staatminister Axel  Wintermeyer.

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KickOff: Masterplan Elektromobilität

Die hessische Landesregierung unterstützt die ivm und ihre Gesellschafter im Rahmen ihrer Elektromobilitätsaktivitäten unter dem Titel „Strom bewegt“ bei der Erarbeitung des Masterplans Elektromobilität für die Region Frankfurt RheinMain.

Der Masterplan wird eine gemeinsame Strategie und ein Leitbild umfassen, um Rahmenbedingungen und Anforderungen an bestehende und neue Angebote der Elektromobilität zu formulieren und die Basis zu schaffen, Elektromobilität als Baustein des regionalen Mobilitätsangebotes dauerhaft und stringent mitzudenken.

Als Element der Strom-bewegt-Aktivitäten der Landesregierung lädt die ivm Sie sehr herzlich ein, den  Erarbeitungsprozess zu unterstützen.

Dieser beginnt mit einer KickOff-Veranstaltung am Donnerstag, den 29. November 2012, 8.30 bis 16.00 Uhr im FIZ ConferenceLab, Altenhöferallee 3, 60438 Frankfurt am Main.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf den Internetseiten der ivm . Anmelden können Sie sich hier .

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2. Elektromobilitätskongress in Fulda

Minister Wintermeyer: „Elektromobilität auch im ländlichen Raum nutzen“

Der Kongress, der unter dem Motto „Elektromobilität im ländlichen Raum“ stattfand, wurde von der Hessischen Staatskanzlei im Rahmen ihres Partnernetzwerkes zur Elektromobilität gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Fulda veranstaltet. Neben dem inhaltlichen Austausch in verschiedenen Workshops standen auch die Pflege und der Ausbau des Partnernetzwerkes im Fokus der Veranstaltung. Darüber hinaus hatten die rund 80 Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, neben interessanten Vorträgen eine begleitende Ausstellung zur Elektromobilität zu besuchen, auf der die gesamte Breite der derzeit am Markt erhältlichen elektrisch angetriebenen Fahrzeuge präsentiert wurde. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Strom bewegt auf der ECOMM

v.l.n.r.: Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Rolf Richter, Referatsleiter Mobilität in der Hessischen Staatskanzlei, Florian Rentsch, Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung sowie ganz rechts Dr. Johannes Theißen, traffiQ.

Das Land Hessen präsentierte seine Aktivitäten in Sachen Elektromobilität vom 12-15.6.2012 auf der ECOMM – der europäischen Konferenz für Mobilitätsmanagement in Frankfurt am Main.

v.l.n.r.: Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Rolf Richter, Referatsleiter Mobilität in der Hessischen Staatskanzlei, Florian Rentsch, Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung sowie ganz rechts Dr. Johannes Theißen, traffiQ.



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1. Elektromobilitätskongress der Hessischen Staatskanzlei

Am 20. Juni 2012 fand der 1.Elektromobilitätskongress der Hessischen Staatskanzlei statt.

Rund 100 Teilnehmer konnten sich anhand der Vorträge einen Überblick zum Thema Elektromobilität in Hessen verschaffen und beim Networking neue Kontakte knüpfen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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125 Jahre Elektromobilität in Rüsselsheim gefeiert

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Stromtankstellen
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