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3. Elektromobilitätskongress der Hessischen Staatskanzlei

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Bilder vom 3. Elektromobilitätskongress in Bad Vilbel


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3. Elektromobilitätskongress der Landesregierung in Bad Vilbel

Staatsminister Axel Wintermeyer: „Das eigene Haus wird zur Tankstelle“

Wiesbaden/Bad Vilbel. „Elektro-Fahrzeuge können insbesondere in innerstädtischen Regionen
einen erheblichen Beitrag zu einer höheren Lebensqualität leisten, weil sie lokal emissionsfrei
sind und sehr leise fahren“, erklärte heute der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Axel
Wintermeyer, in Bad Vilbel auf dem 3. Elektromobilitätskongress der Landesregierung mit dem
Thema „Visionen und Chancen der Metropolregion FrankfurtRheinMain“.

Das enorme Potenzial von E-Fahrzeugen zur weiteren Verbesserung der Lebens- und
Umweltqualität in den Ballungsgebieten werde auch dann nicht getrübt, wenn die Emissionen bei
der Stromerzeugung berücksichtigt würden. E-Autos seien unter Verwendung des heutigen
Strommixes in der Umweltbilanz mit anderen Autos vergleichbar. Wenn das E-Auto seinen
Strom aus erneuerbaren Energien beziehe, entfalte sich der ganze ökologische Vorteil, so
Wintermeyer.

Völlig neue Perspektiven eröffneten sich für den Bereich Wohnen und Elektromobilität. Häuser
könnten bereits heute so gebaut werden, „dass sie mehr Energie produzieren, als von den
Bewohnern verbraucht wird.“ Mit dem Überschuss könne man dann zum Beispiel sein EFahrzeug
aufladen. „Damit wird das eigene Haus zur Tankstelle“, sagte der Chef der
Staatskanzlei.

Um die Vorteile der Elektromobilität hinsichtlich einer sauberen Mobilität der Zukunft voll ausschöpfen zu können, seien darüber hinaus intelligente Stromnetze und Speichermöglichkeiten für die nicht gleichmäßig zur Verfügung stehenden erneuerbaren Energien notwendig. Hier könnten unter anderem auch die Batterien von Elektrofahrzeugen als Speicher zum Einsatz kommen. Bei den Energienetzen der Zukunft müsse Ziel sein, das unterschiedliche Eingabe- und Abnahmeverhalten so intelligent zu steuern, dass alle Elemente im Netz stabil und ausreichend versorgt werden könnten. Diese kommunikative Vernetzung und Steuerung von Stromerzeugern, Speichern, Verbrauch und Netzinfrastruktur in Energieübertragungsnetzen der Elektrizitätsversorgung werde unter dem Begriff „smart grid“ zusammengefasst. Hessen und die Metropolregion FrankfurtRheinMain seien mit ihren innovativen Unternehmen in diesem Bereich ebenso gut aufgestellt wie insgesamt beim Thema Elektromobilität.

Die Landesregierung fördere Elektromobilität nicht nur mit konkreten Projekten, „sondern bietet ein Netzwerk und eine Plattform, die den Austausch der Unternehmen und Institutionen im Bereich der Elektromobilität ermöglicht und fördert“, sagte der Staatsminister. Dies sei auch ein wichtiges Ziel des 3. Elektromobilitätskongresses in Bad Vilbel.

Mit dem Netzwerk „Partner der Elektromobilität“ habe die Landesregierung bereits über 130 Partner gewinnen können und „weitere werden hinzukommen“, erklärte Wintermeyer abschließend.

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Vorträge der Veranstaltung am 21. Februar 2013, Bad Vilbel:

Initiative "Immobilien machen Mobil"
Rüdiger Wiechers
Stadtrat Bad Vilbel
Die Umsetzung der Energiewende am Besispiel der Bien-Zenker AG
Günter Baum
Vorstand Bien-Zenker AG
Aktivhaus mit E-Mobilität
Prof. Dr.-Ing. M. Norbert Fisch
EGSplan, Stuttgart / IGS-TU Braunschweig
Integration von Elektromobilität in Smart Grid am Beispiel von Well2Wheel
Bernhard Fenn
Prokurist HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

Konzepte zur städtebaulichen Entwicklung der Metropolregion FrankfurtRheinMain
Professor Albert Speer
Geschäftsführende Gesellschafter AS&P - Albert Speer & Partner GmbH Architekten, Planer

Hessens Partner der Elektromobilität finden die Vorträge zum Download im Partnerbereich