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3. Hessischer Elektromobilitätskongress
am 29. August 2018 in Kassel

„Smart und elektrisch in der Stadt und auf dem Land“

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Video
youtube emob2018

Mit rund 450 Teilnehmern war der 3. Hessische Elektromobilitätskongress unter dem diesjährigen Titel „Smart und elektrisch in der Stadt und auf dem Land“ wieder die zentrale Elektromobilitätsveranstaltung in Hessen. Der Kongress richtete sich vor allem an Kommunen und Unternehmen und wurde von der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA) im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums ausgerichtet.

Nach einem Weckruf des BEM-Präsidenten Kurt Sigl – nach dessen Ansicht es bereits 10 nach 12 ist, dass Politik und Autoindustrie die Zeichen der Zeit erkennen – erläuterte Thorsten Jablonski, Werksleiter von VW Baunatal, die Konzernziele für die nächsten Jahre. Danach werden große Summen in den Ausbau der E-Fahrzeug-Fertigung investiert, so dass in zwei bis drei Jahren mit einer breiten Angebotspalette von E-Fahrzeugen zu rechnen ist.

Lukas Minnich vom Öko-Institut e. V. räumte mit einigen Mythen auf, die immer wieder als Gegenargumente zur Elektromobilität herangetragen werden; Antworten zu häufig gestellten Fragen im Zusammenhang mit der Elektromobilität hat der Referent bereits in der von der LEA herausgegebenen Broschüre „Fragen zur Elektromobilität“ beantwortet.

Wie und ob das mit der Stromversorgung klappt, erläuterten Klaus Gütling vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung und Nicolas Spengler von der EnergieNetzMitte GmbH.

Über neue Lösungsansätze im Logistikbereich für Städte informierte Prof. Dr. Alex Vastag von Fraunhofer IML. Einen Blick über den hessischen (und deutschen) Tellerrand gewährte Charlotte Wallin von der Hochschule Kempten mit ihrem Beitrag „Smart City Stockholm“.



Ein Highlight des Tages war die Podiumsdiskussion zum Thema „Wie smart geht Hessen“ mit dem Hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir, Dr. Joachim Damasky (VDA), Martin Heindl (VKU) und Kurt Sigl (BEM).

Konkrete Ansätze und Beispiele kommunaler Mobilitätskonzepte lieferten Jürgen Dumeier aus Limburg und Silke Engler aus Baunatal. Neue Ideen für die Logistik im ländlichen Raum kamen von Anja Sylvester von der LaLoG LandLogistik GmbH.

Neben den Kommunen eignet sich auch gerade das gewerbliche Umfeld für neue elektromobile Konzepte. Potentiale und Geschäftsmodelle zeigte Knut Petersen von der EcoLibro GmbH auf, Manuel Krieg vom Regionalmanagement Nordhessen berichtete von einem Projekt zum betrieblichen Mobilitätsmanagement. Seine praktischen Erfahrungen, ob und wann sich Elektromobilität auch im Schwerlastverkehr eignet, teilte Maximilian Roos von dem Logistikunternehmen SCHERM Gruppe mit.

Das Thema Ladeinfrastruktur allein wäre eine tagesfüllende Veranstaltung wert: Wie sich der Bedarf entwickeln wird, wo die geeigneten Standorte sind und wer welche Ladeinfrastruktur benötigt. Volker Gillessen von der EcoLibro GmbH konnte in der Kürze der zur Verfügung stehenden Redezeit nur einige wichtige Aspekte dieses komplexen Themas anschneiden. Kongressbegleitend informierten 16 relevante Unternehmen und Institutionen an Ständen über ihre Angebote.

Die Vorträge zum Download

Die Zeit ist reif! - Ist die Zeit reif?

Bernhard Massberg

Begrüßung

Bernhard Maßberg, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

Kurt Sigl

Die Zeit ist reif!

Kurt Sigl, BEM / Bundesverband eMobilität e.V.

Thorsten Jablonski

Elektromobilität aus Sicht der Autoindustrie

Thorsten Jablonski, Volkswagen AG

Lukas_Minnich

Einige Mythen zur Elektromobilität

Lukas Minnich, Öko-Institut e.V.

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Der Strom kommt aus der Steckdose

Klaus Gütling

Bedarf, Herkunft, Entwicklung: Verteilnetzstudie Hessen

Klaus Gütling, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

Nicolas Spengler

E-Mobilität: Fluch oder Segen für die Netzbetreiber

Nicolas Spengler, EnergieNetzMitte GmbH

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Smart in the City

Prof. Dr. Alex Vastag

Urbane Logistik – neue Lösungsansätze für die Stadt der Zukunft

Prof. Dr. Alex Vastag, Fraunhofer IML, ISM Dortmund

Charlotte Wallin

Smart City: Das Beispiel Stockholm

Charlotte Wallin, Hochschule Kempten

Podiumsdiskussion „Wie smart geht Hessen?“

Podiumsdiskussion

Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung,

Dr. Joachim Damasky, Geschäftsführer Verband der Automobilindustrie (VDA),

Kurt Sigl, Präsident BEM / Bundesverband eMobilität e.V.,

Martin Heindl, Geschäftsführer Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU), Landesgruppe Hessen

Stadt-Land-Verflechtungen

Jürgen Dumeier

Stadt Limburg an der Lahn: Der Masterplan Mobilität

Jürgen Dumeier, Stadt Limburg

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Silke Engler

Interkommunal und elektromobil: Das Mobilitätskonzept für Baunatal, Borken und Reinhardshagen

Silke Engler, Stadt Baunatal

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Anja Sylvester

„Energievolle“ Ideen für den ländlichen Raum

Anja Sylvester, LaLoG LandLogistik GmbH

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Elektromobilität im gewerblichen Umfeld

Knut Petersen

Potentiale und Geschäftsmodelle für Unternehmen

Knut Petersen, EcoLibro GmbH

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Manuel Krieg

Betriebliches Moblitätsmanagement als Motor für den Umstieg

Manuel Krieg, Regionalmanagement Nordhessen GmbH

Maximilian Roos

• Auf Achse: Elektrisch unterwegs mit dem 40-Tonner

Maximilian Roos, SCHERM Gruppe

Volker Gillessen

Ladeinfrastruktur – Wer braucht was?

Volker Gillessen, EcoLibro GmbH

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