Bild: rote Hessen Quadrate Bild: rote Hessen Quadrate
Hessen
www.strom-bewegt.de

Pressemitteilungen

www.strom-bewegt.de

Finanzielles Förderprogramm Elektromobilität in Hessen

Im Fokus der Förderung stehen Maßnahmen, die das Ziel haben, die Praxis- und Alltagstauglichkeit von Elektromobilität nachzuweisen. Sie sollen aufzeigen, wie attraktiv die Nutzung von E-Fahrzeugen ist. Nach Möglichkeit soll dabei Strom aus Erneuerbaren Energiequellen zum Einsatz kommen, denn so ist diese Form der Mobilität nahezu klimaneutral.

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, Pilot- und Demonstrationsprojekte sowie die Erarbeitung von wissenschaftlichen Strategie- und Lösungskonzepten. Besonderes Augenmerk wird dabei auf eine unmittelbare sichtbare Umsetzung von Elektromobilitätsanwendungen gelegt.

Die Fördermaßnahme richtet sich an alle Unternehmen sowie wissenschaftliche und öffentliche Einrichtungen in Hessen. Eine Beschränkung auf kleine und mittlere Unternehmen besteht nicht. Gefördert können sowohl Verbundprojekte als auch Einzelprojekte. Das Programm ist grundsätzlich technologieoffen konzipiert.

Die Hessen Agentur ist im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums als Projektträger tätig.

Art und Umfang der Förderung

Die Zuwendung erfolgt als anteiliger Zuschuss zu den zuwendungsfähigen Projektausgaben von bis zu 50 %. Bei Universitäten, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen können bis zu 90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert werden (bei Fachhochschulen ist in bestimmten Fällen sogar eine Förderquote bis zu 100 % möglich).

Pro Projekt darf die Zuwendung 500.000 Euro nicht überschreiten. Bei Verbundprojekten ist der Zuschuss auf 250.000 Euro pro Projektpartner beschränkt. Gefördert werden nur Projekte mit einem Gesamtausgabenvolumen von mindestens 10.000 Euro.

Antragsverfahren

Die Antragstellung kann jederzeit erfolgen. Das Antragsverfahren erfolgt zweistufig. Zunächst ist eine kurze, aussagekräftige Projektskizze vorzulegen. Im Falle einer positiven Begutachtung erfolgt die Aufforderung zur Einreichung eines Vollantrags. Die Formatvorlage der Projektskizze finden Sie im Download-Bereich unten.

http://www.innovationsfoerderung-hessen.de/elektromobilitaet

www.strom-bewegt.de

Hannover Messe 2016:
Hessen präsentiert neue Ideen und Produkte für die Energiewende

Vom 25. bis 29. April 2016 präsentierten Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie öffentliche Initiativen am hessischen Gemeinschaftsstand in Halle 27 (Stand E41) Kompetenzen, Projekte und Innovationen im Energiesektor „made in Hessen“. Der Stand wurde realisiert von der HA Hessen Agentur GmbH, die als Projektträger für das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung die Aktivitäten im Bereich Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie sowie Elektromobilität umsetzt.

„Die Energiewende hat eine enorme Dynamik im Energiesektor ausgelöst: Die nachhaltige Erzeugung von Energie und deren effiziente Nutzung sowie nicht zuletzt der Mega-Trend der Digitalisierung stellen für die Akteure Herausforderung und Chance zugleich dar“, so Folke Mühlhölzer, Vorsitzender Geschäftsführer der Hessen Agentur. „Hessen zeichnet sich sowohl durch eine große Zahl an Herstellern als auch Anwendern aus, die innovative Lösungen für das Energiesystem der Zukunft entwickeln und umsetzen. Wir freuen uns sehr, dieser Ideenvielfalt auf der weltgrößten Industriemesse eine Plattform bieten zu können.“

Aussteller im Themenbereich Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

Das Unternehmen sera ComPress GmbH aus Immenhausen ist ein Hersteller von Membran-kompressoren, mit denen Wasserstoff und andere hochreine Gase verunreinigungsfrei und ohne Leckverluste auf bis zu 1000 bar verdichtet werden können. Solche Hochdruck-kompressoren sind wichtige Bauteile für den Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur in Deutschland. Die Bedeutung der Thematik für sera verdeutlichen auch ein Brennstoffzellen-Pkw im Fuhrpark sowie das Projekt einer Wasserstoff-Tankstelle auf dem Betriebsgelände.

Die Kernkompetenz der xperion Energy & Environment GmbH aus Kassel besteht in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Leichtbauteilen aus faserverstärkten Verbundwerkstoffen, die ihre Verwendung in der Energieförderung, -wandlung, -transport und -speicherung finden. Ein Schwerpunkt ist die Fertigung von patentierten Druckbehältern bis 700 bar für Wasserstoff, Erdgas und Industriegase. Diese eignen sich auch zum Einbau im Automobil zur Umrüstung oder OEM-Serienanwendung, zudem finden sie ihren Einsatz in Bussen und Lkw.

Die Viessmann Werke GmbH & Co. KG aus Allendorf (Eder) ist einer der international führenden Hersteller von Heiz-, Industrie- und Kühlsystemen. Das Viessmann Komplett-angebot bietet individuelle Lösungen mit effizienten Systemen und Leistungen von 1,5 bis 120.000 Kilowatt für alle Anwendungsbereiche und alle Energieträger. Viessmann ist einer der ersten Anbieter für Brennstoffzellenheizgeräte in Deutschland und bietet zudem Speicher-Systeme auf Batteriebasis für selbsterzeugten Strom an.

Die Anleg GmbH aus Ober-Mörlen bietet Engineering in den Bereichen Erdgasversorgungs-einheiten (Seal gas Management Systems), Ventiltechnik sowie Wasserstoff und Brennstoff-zellen. Das Unternehmen ist in der Beratung, Planung, Konstruktion, Fertigung, Montage und Inbetriebnahme von leit- und energietechnischen Anlagen für Mess- und Regelstationen, Verdichterstationen und -einheiten, Untertagespeichern sowie verfahrenstechnischen Komponenten wie Filter-, Trocknungs- und Mischanlagen tätig. Weiterhin zählt die Planung und Fertigung von Gasversorgungssystemen für Gleitringdichtungen zu den Geschäfts-feldern von Anleg.

Das Labor für Wasserstofftechnologie der Hochschule RheinMain am Standort Rüsselsheim beschäftigt sich mit den Anwendungsmöglichkeiten von Wasserstoff in mobilen und stationären Systemen bis 10 kW. In jüngerer Zeit konnten durch neue Projekte auch Kompetenzen im Bereich Hybrid- bzw. Batteriespeichersysteme erworben werden. Das Team um Prof. Dr. Birgit Scheppat führt in Zusammenarbeit mit kleinen und mittel-ständischen Unternehmen Forschungs- und Entwicklungsprojekte durch, deren Ergebnisse zum Teil in den vergangenen Jahren bereits auf der Hannover Messe ausgestellt wurden. Beispiele sind der E-Scooter „HyRoller“ mit 300 Watt Brennstoffzelle und 50 Kilometer Reichweite sowie ein handelsüblichen Aufsitzrasenmäher, der mittels einer mobilen Stromversorgung auf Brennstoffzellenbasis modifiziert wurde.

Die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen e.V. (H2BZ-Initiative Hessen) ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, Hochschulen und öffentlichen Institutionen. Sie wurde 2002 gegründet und bildet mit mehr als 60 Mitgliedern ein Netzwerk von Kompetenzträgern der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie. Neben der Vernetzung der relevanten Akteure betreibt sie Standort- und Technologiemarketing für Hessen als herausragenden Standort im Bereich Wasserstoff und Brennstoffzellen und fördert die Umsetzung innovativer Ideen in Demonstrationsprojekten. Die Hessen Agentur ist Mitinitiator und Geschäftsstelle der H2BZ-Initiative Hessen.

Aussteller im Themenbereich Elektromobilität

Die Bender GmbH & Co. KG aus Grünberg hat sich der elektrischen Sicherheit für die Elektromobilität verschrieben. Isolations­überwachungs­geräte von Bender überwachen das komplette elek­trische Antriebs­system von Fahrzeugen mit Elektro- oder Hybridantrieb, bieten wirksamen Schutz gegen Stromschlag und minimieren die Brandgefahr – im Fahrbetrieb ebenso wie bei der Ladung.

Mit der E-Power Mobility GmbH aus Bensheim ist ein Unternehmen vertreten, das seit 2010 in der Entwicklung und dem Vertrieb elektrischer Klein-Nutzfahrzeuge für den inner-betrieblichen Verkehr und den städtischen Auslieferungs- und Zustellverkehr tätig ist.

Mehr als 500 Beschäftigte zählt mittlerweile das 2009 gegründete Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) aus Kassel. Das Institut verfügt über einzigartige Prüfstände, Testfelder und Labore und hat eigene Prüfmethoden entwickelt und erfolgreich eingesetzt. Es ist international ein anerkannter Industriepartner in der Entwicklung und der Projektzusammenarbeit. Die Mitarbeiter des Fraunhofer IWES bringen ihre Expertise zudem in Gremien und Arbeitskreisen in den Standardisierungsprozess ein.

Dass Elektromobilität in Hessen gesellschaftlich umfassend gedacht wird, beweisen die Aktivitäten und Ziele verschiedener Projekte auf regionaler und lokaler Ebene. Mehrere Initiativen stellen dazu ihre Ansätze auf dem Gemeinschaftsstand vor:

  • Modellregion Elektromobilität Rhein-Main: Unter dem Dach der Modellregion werden die über das Bundesverkehrsministerium geförderten Aktivitäten des Ballungsraums Rhein-Main und des Monozentrums Kassel gebündelt. Durch die Abdeckung verschiedener Regionalräume und den Einbezug diverser elektromobiler Anwendungsmöglichkeiten, weist die Modellregion das gesamt Spektrum an Bedarfslagen der Nutzer/innen von Elektromobilität auf. Koordinator der regionalen Aktivitäten ist die Regionale Projektleitstelle Modellregion Elektromobilität Rhein-Main, die bei der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH angesiedelt ist.
  • Allianz Elektromobilität: Im aktuellen Förderschwerpunkt Elektromobilität haben sich 17 Partner der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main zusammengeschlossen und 2012 eine Allianz gegründet – die Allianz Elektromobilität. Zielsetzung der Allianz ist es, die Projektvorhaben der einzelnen Partner inhaltlich zu vernetzen, Elektro-mobilität in Mobilitätsketten zu integrieren sowie das gewonnene Wissen und Erkenntnisse zu bündeln und gemeinschaftlich weiterzugeben.
  • E-PORT AN: E-PORT AN beinhaltet verschiedene Teilprojekte zur Elektromobilität am Flughafen Frankfurt. Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb werden gegen solche mit Elektroantrieb ausgetauscht, um die Prozesse auf dem Vorfeld umweltverträglicher zu gestalten. Die Projekte werden in einer gemeinsamen Visualisierung und der Marke E-PORT AN mit den Partnern Lufthansa Group, Fraport, Modellregion/BMVI/NOW und der hessischen Initiative „strom-bewegt“ dargestellt.

Im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landes-entwicklung bündelt und koordiniert die Hessen Agentur in Wiesbaden die verschiedenen operativen Aktivitäten der hessischen Landesregierung, um die Elektromobilität in Hessen zu fördern. Zu diesem Zweck wurde im April 2015 die Geschäftsstelle Elektromobilität in Hessen eingerichtet, die sich in diesem Jahr erstmalig auf der Hannover Messe präsentiert und Ansprechpartner rund um das Thema Elektromobilität in Hessen ist.

www.strom-bewegt.de

Wissenschaftsminister Boris Rhein: Frankfurter Handwerker nutzen erfolgreich Elektrofahrzeuge

Projekt "erster! Das Handwerk fährt emobil"

Wiesbaden, 22. August 2014 - Wissenschaftsminister Boris Rhein hat heute gemeinsam mit dem Frankfurter Wirtschaftsdezernenten, Stadtrat Markus Frank, und dem Präsidenten der Handwerkskammer Frankfurt Rhein-Main, Bernd Ehinger, auf dem Frankfurter Römerberg das Projekt „erster! Das Handwerk fährt emobil“ vorgestellt  und eine kurze Zwischenbilanz gezogen.


Foto: Martin Leissl

Seit Sommer 2013 besteht die Möglichkeit für Frankfurter Handwerksbetriebe eine staatliche Förderung zu bekommen, wenn sie Elektrofahrzeuge für den täglichen Betrieb nutzen. Vom Bauunternehmer, Orthopädie-Techniker, Auto-Servicebetrieb bis zum Optiker - die unterschiedlichsten Gewerke sind bei dem über drei Jahre laufenden Pilotprojekt mit dabei. Insgesamt haben 52 Frankfurter und Wiesbadener Handwerksbetriebe ihr Interesse bekundet, knapp die Hälfte der Fahrzeuge ist ausgeliefert. Wissenschaftlich begleitet die Frankfurt University of Applied Sciences das Pilotprojekt. Das Wissenschaftsministerium fördert die Anschaffung jedes neuen Elektroautos mit Zuwendungen zwischen 4.000 und 6.000 Euro pro zugelassenem Elektrofahrzeug.

Wichtige Impulse für die Elektromobilität

„Mit dieser finanziellen Unterstützung wollen wir den Handwerksbetrieben die Entscheidung erleichtern, die Mehrkosten des Elektrofahrzeuges auf sich zu nehmen. Die Landesregierung hat deshalb für das Pilotprojekt in Wiesbaden und Frankfurt insgesamt 900.000 Euro zur Verfügung gestellt. Ich hoffe, dass dieses Pilotprojekt in Hessen weitere wichtige Impulse für die Elektromobilität setzt. Unser Ziel ist es, die derzeit umweltfreundlichste Art der motorisierten Fortbewegung nachhaltig zu fördern. Elektromobilität passt überall!“, erklärt Wissenschaftsminister Boris Rhein.

Weitere Mittel für das Projekt kommen von den beiden beteiligten Kommunen Frankfurt am Main und Wiesbaden sowie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie über das europaweite Projekt „E-FACTS“ (Electric Vehicles For Alternative City Transport Systems). 

Neben Erfahrungen im gewerblichen Einsatz von E-Fahrzeugen im Handwerk soll das Projekt „erster!“ auch zu einer erhöhten Sichtbarkeit der Elektromobilität im Frankfurter Stadtgebiet beitragen. „Die Elektromobilität hat aktuell noch mit Akzeptanzproblemen und Vorbehalten zu kämpfen. Daher wollen wir mit diesem Projekt den Menschen in Frankfurt am Main zeigen, dass die Elektromobilität heute bereits alltagstauglich ist. Die urbane Mobilität steht vor großen Herausforderungen in den nächsten Jahren. Die Elektromobilität wird dabei ein Baustein eines Angebots an Mobilitätslösungen sein“, führte der Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt am Main, Stadtrat Markus Frank, aus.


Foto: Martin Leissl

Fachkompetenz undinterdisziplinäre Vernetzung

Bernd Ehinger betonte die Fachkompetenz des Handwerks in Sachen zukunftsweisender Techniken und interdisziplinärer Vernetzung. „Innovative Themen sind eine Kernkompetenz des Handwerks. Wir wollen unsere Lehrlinge dahingehend schulen, den Anforderungen im Markt, auch in der Zukunft, gewappnet zu sein. Dies geht einerseits nur durch das Thema Vernetzung des Knowhows sowie Weiterbildung in den unterschiedlichen Disziplinen und Gewerken, etwa im Bereich Smartes Bauen, oder aber auch im Bereich Kfz“, sagte der Handwerkskammerpräsident, der auf die verschiedenen Weiterbildungsmöglichkeiten in den beiden Berufsbildungs- und Technologiezentren der Kammer hinwies. Das Handwerk setze sich bereits seit langer Zeit mit der nachhaltigen Mobilität auseinander, um das Thema in der Gesellschaft bekannter zu machen. „Mit dem Förderprogramm haben die beteiligten Partner ein attraktives Angebot geschaffen, um die Nutzung von Elektrofahrzeugen in Handwerksbetrieben spürbar zu erleichtern“, so Ehinger.

Das Land Hessen, die Städte Frankfurt am Main und Wiesbaden haben gemeinsam mit den Handwerkskammern Frankfurt-Rhein-Main und Wiesbaden das Handwerkerprojekt „erster! Das Handwerk fährt emobil“ entwickelt, um den Einsatz von Elektrofahrzeugen in Handwerksbetrieben zu fördern. Für dieses Vorhaben stehen über eine Millionen EURO bereit. Begleitet wird die Fördermaßnahme durch das von der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH und der Frankfurt University of Applied Sciences durchgeführte Bundes- und EU-Forschungsprojekt E-FACTS (Electric Vehicles For Alternative City Transport Systems).

Teilnahmebedingungen

Teilnehmen am Pilotprojekt „erster! Das Handwerk fährt emobil“ können alle in die Handwerksrolle eingetragenen Handwerksbetriebe mit Sitz in Frankfurt am Main oder Wiesbaden. Die Förderung des Neuwagens richtet sich nach dem Bruttolistenpreis in der Grundausstattung und beträgt 4.000 bis 6.000 Euro pro Elektrofahrzeug. Die geförderten Handwerksbetriebe setzen das Elektrofahrzeug im „erster! Das Handwerk fährt emobil“ Design mindestens 36 Monate im Alltagsbetrieb ein. Handwerksbetriebe können noch bis zum 31.12.2014 Förderanträge stellen. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.strom-bewegt.hessen.de.

www.strom-bewegt.de

Präsentation der von der Hessischen Landesregierung geförderten Elektrofahrzeuge Hessischer Dienststellen im Rahmen des Abendempfangs des Landes Hessen anlässlich der Jahrestagung der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB)

Mittwoch, 04. Mai 2016. Kloster Eberbach: „eBeschaffung Hessen“ - Präsentation der von der Hessischen Landesregierung geförderten Elektrofahrzeuge Hessischer Dienststellen (Förderprogramm „eBeschaffung Hessen“) im Rahmen des Abendempfangs des Landes Hessen anlässlich der Jahrestagung der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB).

Über das Förderprogramm „eBeschaffung Hessen“ wurden seit 2012 über 111 Elektrofahrzeuge hessischer Dienststellen gefördert.

eBeschaffung Hessen“ - Präsentation der von der Hessischen Landesregierung geförderten Elektrofahrzeuge Hessischer Dienststellen im Rahmen des Abendempfangs des Landes Hessen anlässlich der Jahrestagung der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB)

Foto: Heibel.

VLNR: Ulrich Erven, Leiter Geschäftsstelle Elektromobilität, HA Hessen Agentur GmbH; Werner Leiendecker, Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH); Dr. Peter Doepgen, Referent für Elektromobilität, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung; Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung; Nadine Giemsa-Dey, Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH); Carsten Hartmann, Themenfeldleiter Standortmarketing, Hessen Trade and Invest GmbH.

www.strom-bewegt.de

Landesregierung fördert Elektromobilität mit 6,8 Millionen €

Wissenschaftsminister Boris Rhein hat heute drei BMW i3 Elektroautos an die Goethe-Universität Frankfurt übergeben.

Die Fahrzeuge stehen den Mitarbeitern der Universität künftig für Dienstfahrten zur Verfügung und sollen gleichzeitig Vorbild sein, für andere Institutionen des Landes, die noch keine Elektrofahrzeuge im Einsatz haben.

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Das Land Hessen sieht in der Elektromobilität die Mobilität der Zukunft und hat deshalb diese innovative Technologie zu einem der Schwerpunkte ihrer Arbeit gemacht. Für die Jahre 2012 bis 2016 stehen daher 6,8 Millionen Euro für die Förderung von entsprechenden Projekten zur Verfügung.“

Hessen bundesweit einer der Vorreiter in der Elektromobilität

Hessen gilt bundesweit als einer der Vorreiter in der Elektromobilität, das betrifft sowohl den Stand der Umsetzung, als auch die Qualität der Projekte. Unter dem Motto „Strom bewegt“ sind alle entsprechenden Aktivitäten in Hessen miteinander verknüpft. Dazu zählt auch die „e-Beschaffungsinitiative Hessen“, die seit 2012 mehr als 70 Elektrofahrzeuge gefördert hat – so auch die drei neuen Elektro-Dienstfahrzeuge der Goethe-Universität Frankfurt. Bis 2016 stellt das Land Hessen allein für die „e-Beschaffungsinitiative Hessen“ 1,8 Millionen Euro zur Verfügung. Das Projekt dient gleichzeitig zur Erforschung der Vor- und Nachteile von Elektro-Dienstfahrzeugen sowie zur Erstellung eines wissenschaftlichen Konzepts, das die Frage klärt, mit welchen gezielten Maßnahmen die Landesregierung die Elektromobilität auch in Zukunft effektiv unterstützen kann.

„Intelligente Mobilität ist ein wichtiger Schlüssel für die Wirtschaftsstärke Hessens. Bei den e-Projekten prägen zwei Schwerpunkte unsere Arbeit: Wir wollen zum einen die Aus- und Weiterbildung sowie die Forschung an Hochschulen im Bereich der Elektromobilität stärken. Zum anderen wollen wir aber auch offensiv für die Elektromobilität werben, um die breite Öffentlichkeit von der Zukunftsfähigkeit der Technik zu überzeugen“, so Wissenschaftsminister Boris Rhein abschließend.

Wissenschaftsministerium: Elektromobilität in Hessen
www.strom-bewegt.de

Keine Abgase, kein Lärm: Wiesbadener Projekt „Elektrobusse im ÖPNVPraxistest“
geht im neuen Jahr an den Start

Bild

 

Wiesbaden 19. Dezember 2013 - Das im Sommer vorgestellte Wiesbadener Projekt „Elektrobusse im ÖPNVPraxistest“ wird im neuen Jahr an den Start gehen. Mit der Vertragsunterzeichnung der Leasingverträge zweier Elektrobusse ist das Projekt am heutigen Donnerstag, dem 19. Dezember 2013, formell auf den Weg gebracht worden. Vertragspartner sind Wiesbadens ESWE Verkehrsgesellschaft sowie die ebenfalls in Wiesbaden ansässige Herstellerfirma der Elektrobusse, das Unternehmen COBUS INDUSTRIES GmbH. Finanziell bezuschusst wird das Projekt, das unter dem Motto „Neuer Antrieb für Wiesbaden – für eine Zukunft ohne Lärm und Abgase!“ steht, durch die WVV Wiesbaden Holding GmbH, die ESWE Versorgungs AG und das Land Hessen. Ebenso unterstützt der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) als Partner von ESWE Verkehr das Projekt.

Damit wird voraussichtlich im Juli 2014 der Testbetrieb zweier Elektrobusse im öffentlichen Nahverkehr der hessischen Landeshauptstadt beginnen können. Geplant ist, dass die beiden Fahrzeuge vorerst auf der Linie 1 eingesetzt werden. Der auf zwei Jahre angelegte Testeinsatz im Wiesbadener Nahverkehrsnetz wird der erste umfangreiche Praxiseinsatz zweier zwölf Meter langer Elektrobusse im Linienbetrieb in Hessen und der einzige im RMV-Gebiet sein.    

„Die Elektromobilität mit ihren bekannten Vorteilen – keine Abgase, kein Lärm – kann“, so betonte Stefan Burghardt, Kaufmännischer Geschäftsführer von ESWE

Verkehr, bei der Vertragsunterzeichnung, „nur im ÖPNV auch ihren dritten Vorteil zur Geltung bringen: Denn nur der Einsatz von Elektrobussen im öffentlichen Nahverkehr führt außer den Emissionsreduzierungen auch zu einer generellen Verringerung der alltäglichen Pkw-Lawine in unseren Innenstädten. Auf diese Weise kann auch und gerade in Wiesbaden ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der Lebensqualität geleistet werden.“

Patricia Vasconcelos, Geschäftsführerin von COBUS INDUSTRIES GmbH, erklärte anlässlich der Vertragsunterzeichnung, für ihr Unternehmen sei es doppelt reizvoll, Teilnehmer am Projekt „Elektrobusse im ÖPNV-Praxistest“ zu sein: „Zum einen stellt das Projekt eine echte Innovation dar, denn in dieser Form ist ein solcher Testbetrieb ihrer Busse tatsächlich bislang bundesweit ohne Beispiel. Zum anderen freuen wir uns natürlich, dass das Projekt in unserer Heimatstadt stattfindet.“

Hersteller der Elektrobusse, die die Bezeichnung „e.cobus“ tragen, ist die im Wiesbadener Stadtteil Delkenheim ansässige Firma COBUS INDUSTRIES GmbH. Das Unternehmen ist von Hause aus Spezialist für die Herstellung von Flughafen- Passagierbussen: In der Branche der sogenannten „Flughafen-Vorfeldbusse“ ist das Unternehmen seit vielen Jahren Weltmarktführer. Der Elektroantrieb des „e.cobus“ (maximale Leistung: 200 PS/150 kW; Dauerleistung: 134 PS/100 kW) bringt rund 95 Prozent seiner Motorleistung als „Output“, also als konkrete Fahrleistung auf die Straße – der E-Motor arbeitet also nahezu verlustfrei. Zum Vergleich: Bei Diesel- Busmotoren liegt der Wirkungsgrad nur bei etwa 60 bis 65 Prozent. Der Elektrobus verfügt über sieben Batteriepacks (Lithium-Ionen-Batterien), deren Gesamtleistung 150 kW beträgt. Die Ladekapazität reicht, je nach Topografie, für eine Fahrtstreckenlänge von etwa 120 bis 160 Kilometern aus. Das vollständige Aufladen der Batterien an einer stationären Ladestation dauert etwa drei Stunden; darüber hinaus stehen On-Board-Ladegeräte für kurze, besonders schnelle Zwischenaufladungen zur Verfügung.

Die kontinuierliche und nachhaltige Emissionsreduzierung war und ist seit jeher eines der zentralen Unternehmensziele der ESWE Verkehrsgesellschaft. In puncto Schadstoffemissionen gehört die Fahrzeugflotte des Wiesbadener Linienbusverkehrs seit Jahren zu einer der saubersten ÖPNV-Fuhrparks in Deutschland. Viele der bisherigen Maßnahmen bezogen sich stets auf konventionelle Antriebe. Inzwischen jedoch gelten bei den Antrieben mit Dieselmotoren die Grenzen der technologischen Möglichkeiten weiterer Emissionsreduzierungen als nahezu erreicht, sodass ESWE Verkehr schon vor einiger Zeit begonnen hat, nach Alternativen zu suchen. Beispielsweise wurden sowohl die Wasserstofftechnologie als auch Hybrid-Antriebe getestet. Jedoch verspricht der reine Elektroantrieb die aus ökologischer wie auch wirtschaftlicher Sicht erfolgversprechendste Antriebstechnologie für den ÖPNV der Zukunft zu sein.

www.strom-bewegt.de

4. Elektromobilitätskongress in Baunatal Das Elektroauto - heute und morgen

Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann: „Die Bedeutung der Elektromobilität wächst unaufhaltsam. Sie hält Einzug in die Produktpaletten der Automarken und Elektroautos werden zu mobilen Energiespeichern“
Bild
Wiesbaden/Baunatal, 31. Oktober 2013 - „Die Bedeutung der Elektromobilität wächst unaufhaltsam. Sie hält Einzug in die Produktpaletten nahezu aller Automarken und Elektroautos werden gleichzeitig zu mobilen Energiespeichern in intelligenten Stromnetzen“, erklärte heute die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, auf dem 4. Elektromobilitätskongress in Baunatal. Der diesjährige Veranstaltungsort des Elektromobilitätskongresses zeichne sich unter anderem dadurch aus, dass hier der erste Serien-Elektromotor des größten Europäischen Automobilkonzerns für alle Konzerntöchter produziert werde. „Das ist ein klares Bekenntnis für den nordhessischen Standort Baunatal“ sagte Kühne-Hörmann.

Elektromobilität werde auch künftig eine wichtige Rolle in der hessischen Landespolitik spielen. Für Hessen als Transitland und Logistikstandort sei Mobilität einer der wichtigsten Standortfaktoren. Es werde sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr in den nächsten Jahren noch große Steigerungsraten geben. Das bedeute für die Menschen mehr Verkehr. Um die Vorteile der Mobilität für die wirtschaftlichen Entwicklung und die Mobilitätsbedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger nutzen zu können und gleichzeitig die Belastungen der Menschen möglichst gering zu halten, habe die Hessische Landesregierung bereits seit 2009 der Elektromobilität besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Schwerpunkte seien dabei die Aus- und Weiterbildung, die Forschung sowie die Sichtbarkeit und Erfahrbarkeit.

Unter der Dachmarke „Strom bewegt“ werden alle Aktivitäten und Akteure in Hessen im Bereich der Elektromobilität miteinander verknüpft. „Als Wissenschaftsministerin liegt mir insbesondere die Einbindung der hessischen Forschungseinrichtungen am Herzen, die in diesem Themenfeld bundesweit beispielgebend sind“, so Kühne-Hörmann. Gemeinsam mit den hessischen Unternehmen könnten diese innovative Produkte entwickeln, um eine moderne und klimafreundliche Fortbewegung in Hessen zu ermöglichen und damit gleichzeitig auch Hessens Wirtschaft zu stärken. Insbesondere die Forschung und Entwicklung zur Batterietechnologie sei ein zentraler Faktor bei der Durchsetzung von Elektrofahrzeugen. „Ebenso wird der Schlüssel zum Erfolg für die Energiewende ein leistungsfähiges, intelligentes Stromnetz sein, in dem mobile Energiespeicher eine tragende Rolle spielen“, betonte die Ministerin. Den mobilen Teil der Energiewende beleuchtete auch der Leiter des Fraunhofer Instituts IWES Kassel, Prof. Dr. Clemens Hoffmann näher. Dass als Energiespeicher auch Wasserstoff künftig noch stärkere Beachtung verdient, machte der Vorstandsvorsitzende der H2BZ-Initiative Dr. Joachim Wolf deutlich. Die Zukunft der Elektromobilität bei Volkswagen beschrieb der Chefentwickler des Volkswagenwerkes Kassel, Klaus Heber. Einen Blick in die Zukunft hinsichtlich der grundsätzlichen Bedeutung von Elektroautos im Rahmen „intelligenter Mobilitätskonzepte für übermorgen“ gewährte Jens Mey vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI).
„Der heutige Mobilitätskongress mit seinen hochspannenden Vorträgen hat uns als Landesregierung in unserem Kurs gestärkt, die Elektromobilität auch weiterhin als einen Schwerpunkt unserer Arbeit zu betrachten“, zog Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann eine positive Bilanz der Veranstaltung.
www.strom-bewegt.de

Staatsminister Axel Wintermeyer stellt hessischen Stand zur Elektromobilität auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) vor

Wintermeyer: „Hessen zeigt eindrucksvoll seine Vorreiterrolle beim Ausbau effizienter, ressourcenschonender und emissionsarmer Technologien und Verkehrskonzepte.“
Bild

Wiesbaden/Frankfurt, 10. September - „Gemeinsam mit seinen Partnern aus Forschung, Wirtschaft und Verwaltung demonstriert die Hessische Landesregierung auf der 65. Internationalen Automobil- Ausstellung (IAA) in Frankfurt eindrucksvoll ihre Vorreiterrolle beim Ausbau effizienter, ressourcenschonender und emissionsarmer Technologien und Verkehrskonzepte“, erklärte heute der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, anlässlich einer Pressekonferenz zur Vorstellung des hessischen Standes zur Elektromobilität auf der IAA.
Von bereits heute alltagstauglichen Elektroautos, die in verschiedenen Bereichen im Einsatz sind, über Wasserstoff- und Brennstoffzellenautos bis hin zu Segways als hervorragende Ergänzung zu Fuß- und Fahrradstreifen bei der hessischen Polizei, ist eine große Auswahl von zukunftsweisenden und umweltfreundlichen Elektromobilen zu sehen.

„Elektromobilität wird einen wichtigen Beitrag leisten, um die für unseren Wohlstand unverzichtbare Mobilität dauerhaft und umweltfreundlich zu sichern. Deshalb will die Landesregierung die Elektromobilität auch in den kommenden Jahren entscheidend voranbringen“, betonte Wintermeyer. Gemeinsam mit der Förderung durch die Bundesregierung werden in Hessen Projekte zur Elektromobilität in einer Größenordnung von insgesamt 40 Millionen Euro in den nächsten Jahren umgesetzt. „Hessen ist eine führende Region bei der Einführung der Elektromobilität“, so Wintermeyer. Um Elektromobilität sichtbar zu machen und seine Alltagstauglichkeit unter Beweis zu stellen, fördert das Land Hessen beispielsweise die Anschaffung von Elektrofahrzeugen in der Landesverwaltung oder gemeinsam mit den Städten Frankfurt und Wiesbaden im Handwerk.

iaa 2013

Dass Elektromobilität dabei eine noch viele größere Dimension als Elektroautos und Pedelecs hat, wird beim Einsatz von Elektromobilität am Frankfurter Flughafen besonders deutlich sichtbar. Fraport und die Lufthansa Group sind am Frankfurter Flughafen bei der Einführung von Elektromobilität führend in Deutschland und bereiten sich somit früher als andere auf künftige Herausforderungen vor. „Durch das vom Bund kürzlich verliehene Prädikat ‚Leuchtturm‘ hat dieses Projekt weiteren Schwung erhalten. Mit Elektrofahrzeugen in der Flugzeugabfertigung und im Rollverkehr der Flugzeuge können Lärm und Abgase rund um einen Flughafen deutlich verringert werden“, so Wintermeyer. Alle Aktivitäten, die zu mehr Elektromobilität am Flughafen führen, sind unter dem Dach von „E-Port an“, das seine Projekte auf dem hessischen Stand der IAA präsentiert, zusammengefasst. Partner von „E-Port an“ sind das Land Hessen, die Lufthansa Group, die Fraport AG und die Modellregion Rhein-Main.
Als „innovativ und zukunftsweisend“ bezeichnete Wintermeyer auch Wasserstoff- und Brennstoffzellenautos, deren Antriebsenergie nicht in einer Batterie, sondern in Wasserstoff gespeichert wird und die ähnliche Reichweiten erzielen wie Fahrzeuge mit Benzin. Außerordentlich erfolgversprechend sei darüber hinaus die Zusammenarbeit von hessischen Spitzenforschungsinstituten, unter anderem bei der Batterieforschung, mobilen Speichern und der Einbindung von Elektrofahrzeugen in Smart Grid-Systemen (intelligente Stromnetze).
Dass Elektrofahrzeuge nahezu alles könnten, werde bei den außergewöhnlichen nicht für den Alltag bestimmten Ausstellungsstücken deutlich. Dazu gehöre ein Elektro-Rennwagen der Hochschule Rhein-Main, „der die Herzen vieler Automobilfans wird höher schlagen lassen“, so Staatsminister Axel Wintermeyer.

www.strom-bewegt.de

Keine Abgase, kein Lärm: Testeinsatz von Elektrobussen in Wiesbaden Hessische Landesregierung unterstützt Projekt mit 100.000 Euro

Staatsminister Wintermeyer: „Elektromobilität sichert dauerhaft Mobilität und entlastet die Menschen von Emissionen.“

Wiesbaden, 22. Juli 2013 - Unter dem Motto „Neuer Antrieb für Wiesbaden – für eine Zukunft ohne Lärm und Abgase!“ sind heute die Weichen für den künftigen Einsatz von Elektrobussen im öffentlichen Nahverkehr der hessischen Landeshauptstadt gestellt worden. Die Hessische Landesregierung unterstützt das Wiesbadener Vorhaben mit einer Förderung in Höhe von 100.000 Euro. Einen entsprechenden symbolischen Scheck hat heute der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, an den Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden, Sven Gerich, und an den Kaufmännischen Geschäftsführer der ESWE Verkehrsgesellschaft, Stefan Burghardt, überreicht.

„Elektromobilität ist leise und lokal emissionsarm, weshalb Elektrofahrzeuge gerade im innerstädtischen Verkehr eine erhebliche Entlastung für die Menschen und die Umwelt bedeuten. Wenn der Strom dann auch noch aus erneuerbaren Energiequellen stammt, kommt der Vorteil der Elektromobilität in vollem Umfang zum Tragen“, erklärte Staatsminister Wintermeyer. Deshalb unterstütze die Landesregierung gerne den Testeinsatz von Elektrobussen in Wiesbaden, der auch Vorbild für andere Städte sein könne. „Die Sichtbarkeit und Erfahrbarkeit der Elektromobilität ist bei diesem Projekt im öffentlichen Personennahverkehr in besonderer Weise gegeben“, so der Chef der Staatskanzlei.

Neuer Antrieb Wiesbaden

„Die Elektromobilität mit ihren bekannten Vorteilen – keine Abgase, kein Lärm – kann“, so betonte ESWE-Verkehr-Geschäftsführer Stefan Burghardt bei der Entgegennahme des Förderschecks, „nur im ÖPNV auch ihren dritten Vorteil zur Geltung bringen: Denn nur der Einsatz von Elektrobussen im Nahverkehr führt außer den Emissionsreduzierungen auch zu einer generellen Verringerung der alltäglichen Pkw-Lawine in unseren Innenstädten. Auf diese Weise kann auch und gerade in Wiesbaden ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der Lebensqualität geleistet werden.“

„Für mich ist der Praxistest der E-Busse ein wichtiges Signal, da mir die umweltfreundliche Weiterentwicklung des ÖPNV stets am Herzen liegt. Ich hoffe in diesem Zusammenhang auf einen erfolgreichen Testlauf in Wiesbaden“, sagte Oberbürgermeister Sven Gerich.

Mit der finanziellen Unterstützung durch das Land Hessen werden die Stadt Wiesbaden und die ESWE Ver­kehrsgesellschaft ihr gemeinsames Projekt „Elektrobusse im ÖPNV-Praxistest“ an den Start bringen. Dieses Projekt sieht vor, dass ESWE Verkehr voraussichtlich im Frühjahr 2014 einen auf zwei Jahre angelegten Testeinsatz zweier Elektrobusse im Wiesbadener Nahverkehrsnetz beginnen wird. Geplant ist, dass einer der beiden Elektrobusse fest auf der Linie 1 eingesetzt wird, während der zweite alle anderen der insgesamt 41 ESWE-Linienwege testen wird – vor allem, damit die Einsatzwirklichkeit bei variierenden Streckenlängen und unterschiedlichen topografischen Gegebenheiten untersucht werden kann. Dieser Testbetrieb wird der erste derart umfangreiche Praxiseinsatz zweier zwölf Meter langer Elektrobusse im Linienbetrieb einer deutschen Großstadt sein.

Produzent der Elektrobusse ist ein Wiesbadener Unternehmen, die im Stadtteil Delkenheim ansässige Firma CONTRAC, die von Haus aus Spezialist für die Herstellung von Flughafen-Passagierbussen ist.

Hintergrund 1: Präsentationsfahrten des „e.cobus“ auf der ESWE-Linie 1 vom    23. bis zum 26. Juli 2013

Schon in allernächster Zukunft – nämlich vom morgigen Dienstag (23. Juli) bis zum kommenden Freitag (26. Juli) – kann der „e.cobus“-Elektrobus hautnah erlebt werden: Im Rahmen regelmäßiger Präsentationsfahrten wird er an diesen vier Tagen jeweils zwischen ca. 15 und 19 Uhr auf der ESWE-Linie 1 zum Einsatz kommen. Unter der Linienbezeichnung „E1“ wird er die Fahrten der regulären 1er-Busse ergänzen. Fahrgäste können den Elektrobus ganz normal mit ihrem Fahraus­weis nutzen; der „E1“-Bus hält auf seinen Präsentationsfahrten zwischen Nerotal und Dürerplatz sowie in der Gegenrich­tung an allen Haltestellen des 1er-Linienwegs. Wichtig: Bei dem hierbei zu erlebenden „e.cobus“ handelt es sich um einen Prototyp; für den späteren regulären Linienbetrieb wird eine optimierte Fahrzeugversion erwartet.

Hintergrund 2: Der „e.cobus“

Der Elektroantrieb des „e.cobus“ (maximale Leistung: 200 PS/150 kW; Dauerleistung: 134 PS/100 kW) bringt rund 95 Pro­zent seiner Motorleistung als „Output“, also als konkrete Fahrleistung auf die Straße – der E-Motor arbeitet also nahezu verlustfrei. Zum Vergleich: Bei Diesel-Busmotoren liegt der Wirkungsgrad nur bei etwa 60 bis 65 Prozent.

Der Elektrobus verfügt über sieben Batteriepacks (Lithium-Ionen-Batterien), deren Gesamtleistung 150 kW beträgt. Die Ladekapazität reicht, je nach Topografie, für eine Fahrtstreckenlänge von 120 bis 160 Kilometern aus. Das vollständige Aufladen der Batterien an einer stationären Ladestation dauert etwa drei Stunden; darüber hinaus stehen On-Board-Lade­geräte für kurze und besonders schnelle Zwischenaufladungen zur Verfügung.

www.strom-bewegt.de

Staatsminister Wintermeyer: „Der Flughafen Frankfurt und seine Systempartner stellen sich den Herausforderungen der Zukunft – mehr Nachhaltigkeit und weniger CO2-Emissionen durch Elektromobilität“

E-Port an am Flughafen Frankfurt – Bundesregierung zeichnet Projekte zur Elektromobilität mit Prädikat "Leuchtturm" aus

Wiesbaden/Frankfurt, 10. Juni 2013 - Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat heute gemeinsam mit Peter Schmitz, Vorstand Operations der Fraport,  und Kay Kratky, Mitglied des Lufthansa Passagevorstands, das von der Bundesregierung vergebene Prädikat „Leuchtturm“ für das Elektromobilitätsvorhaben "E-Port an" am Flughafen entgegengenommen. „Wir freuen uns sehr über die Wertschätzung des Bundes, der damit das Engagement am Frankfurter Flughafen für mehr Nachhaltigkeit und weniger Emissionen anerkennt“, sagte Wintermeyer.

Die Systempartner Fraport und Lufthansa Group sind am Frankfurter Flughafen bei der Einführung von Elektromobilität führend in Deutschland und bereiten sich somit früher als andere auf künftige Herausforderungen vor.

„Wir fördern Elektromobilität technologieoffen auf Straße und Schiene, in der Luft- und in der Schifffahrt. Mit Elektrofahrzeugen in der Flugzeugabfertigung und im Rollverkehr der Flugzeuge können Lärm und Abgase rund um einen Flughafen deutlich verringert werden. Im Rahmen der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main fördern wir deshalb am Frankfurter Flughafen drei Projekte mit hohem Innovationsgrad, die sich zur Nachahmung empfehlen. Das Prädikat ‚Leuchtturm‘ soll die Strahlkraft dieses einzigartigen Technologieprojekts noch erhöhen – auch international. Mit ‚E-Port an‘ zeigt der Frankfurter Flughafen eindrucksvoll, was schon heute im Bereich ‚Grüne Abfertigung‘ möglich ist“, so Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), anlässlich der Verleihung des Leuchtturmprädikats.

Zukünftig werden alle Aktivitäten, die zu mehr Elektromobilität am Flughafen führen, unter dem Dach von „E-Port an“ zusammengefasst. Partner von „E-Port an“ sind das Land Hessen, die Deutsche Lufthansa AG, die Fraport AG und die Modellregion Rhein-Main.

„Mit der Auszeichnung des Bundes tritt das Engagement im Bereich elektrischer Antriebe am Airport Frankfurt in eine neue Phase ein. Für einen reibungslosen Ablauf des Luftverkehrs werden nicht nur in der Luft, sondern auch am Boden viele Kilometer täglich zurückgelegt. Je höher dabei der Anteil der Elektromobilität ist, desto größer ist die Entlastung für Mensch und Umwelt“, betonte Wintermeyer.

„Die Reduktion von CO2-Emissionen ist ein wesentlicher Aspekt der Nachhaltigkeitsstrategie unseres Unternehmens“, ergänzte Peter Schmitz aus dem Vorstand der Fraport AG.  Der Einsatz von Elektrofahrzeugen sei gut in den Flughafenbetrieb integrierbar. Derzeit würden bereits etwa 10 Prozent des Fuhrparks – darunter auch Spezialfahrzeuge zur Flugzeugabfertigung wie Schleppfahrzeuge, Förderbandwagen oder Palettenhubwagen elektrisch angetrieben. „Das Förderprogramm des Bundes hilft uns dabei, unser Engagement im Bereich elektrischer Antriebe weiter auszubauen und Erkenntnisse über mögliche zukünftige Einsatzbereiche für diese Technologie zu erhalten“, so Schmitz.

Kay Kratky, Mitglied des Lufthansa Passagevorstands, präsentierte die Elektromobilitätsprojekte der Lufthansa Group, darunter das von Lufthansa LEOS gemeinsam mit der Israel Aerospace Industries entwickelte, innovative und zukunftsweisende TaxiBot-Konzept. Statt mit den eigenen Triebwerken zu rollen und dabei Kerosin zu verbrauchen, lenkt der Pilot über sein Bugrad einen Schlepper mit Hybrid-Antrieb, der das Flugzeuge direkt bis zur Startposition zieht. „Wir verbinden Leistungsfähigkeit mit Nachhaltigkeit und haben neben dem Fokus auf Emissionsvermeidung im Flugbetrieb die gesamte Dienstleistungskette in der Luft und am Boden im Blick“, betonte Kratky.

Die „Grüne Abfertigung“ wird vom BMVBS im Rahmen des Förderschwerpunkts Elektromobilität in Modellregionen mit Mitteln in Höhe von 8,1 Millionen Euro unterstützt. Die Gesamtprojektsumme beträgt 15,7 Millionen Euro. In der Modellregion Rhein-Main steht neben den Flughafenprojekten auch das Thema Flottenlösungen in der "Allianz Elektromobilität" im Fokus. Das BMVBS fördert die Modellregionsprojekte mit insgesamt rund 17,5 Millionen Euro. Die überregionale Koordination der Modellregionen liegt bei der Nationalen Organisation für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH).

www.strom-bewegt.de

Elektromobilität für Handwerksbetriebe in Wiesbaden - Förderung einer Zukunftstechnologie im erfolgreichen Alltagseinsatz

Staatsminister Wintermeyer: „Elektromobilität sichert dauerhaft Mobilität und entlastet die Menschen von Emissionen.“

Wiesbaden, 29. Mai 2013 - Das Land Hessen hat heute gemeinsam mit der Stadt Wiesbaden und der Handwerkskammer Wiesbaden ein Programm zum Einsatz von Elektrofahrzeugen in Handwerksbetrieben vereinbart.

Mit dem vereinbarten Programm werden Handwerksbetriebe unterstützt, die mit dem Einsatz von Elektrofahrzeugen einen Beitrag zur nachhaltigen urbanen Mobilität leisten wollen.  Die Elektromobilität bietet insbesondere bei der Nutzung im städtischen Kontext klare Vorteile durch das deutlich geringere Emissionsverhalten. Dies ist auch der Grund dafür, dass sich Handwerksbetriebe bevorzugt zum Einsatz von Elektrofahrzeugen eignen, weil die Fahrzeuge überwiegend im Kurzstreckenverkehr und in der Regel nur tagsüber eingesetzt werden. Diese Bedingungen bieten optimale Voraussetzungen für eine effiziente und sinnvolle Nutzung der Elektromobilität.

„In einem Bundesland wie Hessen, welches wie kein anderes Bundesland von Mobilität und Verkehren geprägt wird, ist es wichtig, sich frühzeitig mit den alternativen Antrieben der Zukunft zu befassen“, sagte Staatsminister Axel Wintermeyer. „Elektromobilität sichert dauerhaft Mobilität bei knapper werdenden Ressourcen und entlastet gleichzeitig die Menschen von Lärm und Abgasen“, so Wintermeyer weiter. Vor diesem Hintergrund fördere die Landesregierung das Projekt, das im erheblichen Maße dazu beitrage, Elektromobilität für die Menschen sichtbar zu machen und ihre Alltagstauglichkeit unter Beweis zu stellen.

Insgesamt sollen durch das Projekt bis zu 200 Elektrofahrzeuge in den Städten Frankfurt am Main (160) und Wiesbaden (40) zum Einsatz kommen. „Elektromobilität ist im Kurzstreckenbetrieb längst alltagstauglich. Wir möchten mit diesem Projekt unseren Beitrag dazu leisten, dass die Menschen sie in unserer Stadt wahrnehmen und sich dafür interessieren“, so Stadtrat Detlev Bendel.  „Heute schon die Technik der Zukunft einsetzen, das passt hervorragend zu den innovativen Handwerksbetrieben“, so Bendel weiter.

Der Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, Klaus Repp, zeigte sich zuversichtlich, dass dieses Projekt auf positive Resonanz bei Handwerksbetrieben stoßen werde. „Im Handwerk ist das Thema Nachhaltigkeit kein Fremdwort. Aufgrund der hohen Anschaffungs- und Unterhaltungskosten  seien Elektrofahrzeuge aber bislang nur selten eingesetzt worden. „Mit diesem Programm ist aber nun ein attraktives Angebot geschaffen worden, um die Nutzung von E-Fahrzeugen in Handwerksbetrieben attraktiver zu machen“, so Repp.

Projektpartner sind die Landesregierung, die Stadt Frankfurt, die Stadt Wiesbaden, die Handwerkskammern Frankfurt-Rhein-Main und Wiesbaden. Die Fachhochschule Frankfurt am Main wird das Projekt in Hinblick auf Akzeptanz und Nutzverhalten begleiten.

Die am Projekt teilnehmenden Handwerksbetriebe werden eine Einmalförderung am Anfang des Projekts für die Elektrofahrzeuge erhalten, um die Mehrkosten dieser Fahrzeuge im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen anteilig zu kompensieren. Dafür stellen die Projektpartner in Summe über 1 Million Euro für die Jahre 2013 bis 2015 zur Verfügung. Im Gegenzug verpflichtet sich der Handwerksbetrieb, dass das Elektrofahrzeug regelmäßig im operativen Tagesgeschäft eingesetzt wird und mit einem „Projektbranding“ versehen ist, das für alle Fahrzeuge dieses Projekts einheitlich sein wird.

Durch ein Ausschreibungsverfahren wurde ein Fuhrparkdienstleister ermittelt, der ausgewählte E-Fahrzeuge im Rahmen des Leasings zur Verfügung stellen wird.

Auf Basis des Bruttolistenpreises des jeweiligen Fahrzeugs werden die Förderbeträge für die Elektrofahrzeuge gestaffelt. Die Bezugsgröße ist der sogenannte Grundpreis, das heißt Sonderausstattungen sind nicht förderbar:

  • Förderkategorie 1 für Fahrzeuge bis 20.000 Euro – 4.000 Euro Förderung
  • Förderkategorie 2 für Fahrzeuge bis 30.000 Euro - 5.000 Förderung
  • Förderkategorie 3 für Fahrzeuge über 30.000 Euro - 6.000 Euro Förderung

Folgende Elektroautos wurden durch den Auswahlprozess für das Projekt ermittelt:

Renault Fluence, Renault Kangoo, Opel Ampera, Opel Ampera ePionier Edition, Nissan Leaf, Renault Twizy Urban, Mitsubishi I MiEV, Smart fortwo electric drive.

 

Nähere Informationen zu dem Projekt finden Sie auf der Webseite: www.strom-bewegt.de
www.strom-bewegt.de

Staatsminister Axel Wintermeyer überreicht Förderbescheid über 2.000 Euro an Berufs- und Technikerschule Butzbach für Projektarbeit im Bereich der Elektromobilität

„Vorbildliche Initiative der Studierenden - Technikerschule Butzbach stellt sich den Herausforderungen der Zukunft“3. Elektromobilitätskongress der Landesregierung in Bad Vilbel

Wiesbaden/Butzbach, 17. April 2013 - Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat heute der Leiterin der Berufs- und Technikerschule Butzbach, Cornelia Waitz-Dahl, für ein vorbildliches Projekt im Bereich der Elektromobilität einen Förderbescheid über 2.000 Euro überreicht.

„Die zwei Studierenden zeigen mit ihrem Vorhaben, ein altes Elektroauto wieder instand zu setzen, weit überdurchschnittliches Engagement sowie Weitsicht“, sagte Staatsminister Wintermeyer bei der Überreichung des symbolischen Schecks. „Die Vorteile von Elektrofahrzeugen werden immer mehr an Bedeutung gewinnen. Sie entlasten die Menschen lokal von Abgasen und Lärm und sie sind in der ökologischen Gesamtbilanz insbesondere dann überlegen, wenn der Strom aus erneuerbaren Energien kommt. Deshalb wird auch der Bedarf an entsprechend qualifizierten Fachkräften steigen“, so Wintermeyer.

Die Berufs- und Technikerschule Butzbach stelle sich den Herausforderungen der Zukunft. Sie handle vorbildlich, indem sie das hochaktuelle Themenfeld der Elektromobilität in ihre Weiterbildungsgänge integriere und die Anwendung der Technik über Projekte wie das „Elektromobil“ demonstriere. Wichtig sei auch, dass die Schule das Thema Elektromobilität in einen größeren Zusammenhang stelle. Bereits heute biete sie in ihren Weiterbildungsgängen zum staatlich geprüften Techniker unter anderem den Schwerpunkt „Nachhaltige Energietechniken“ an und bilde die Studierenden in den Bereichen Energieeinsparung/Energieberatung, effiziente Energienutzung sowie erneuerbare Energien weiter.

Die Landesregierung fördere die Elektromobilität in vielfältiger Weise. So seien zum Beispiel  67 Elektrofahrzeuge in der Landesverwaltung im Einsatz und die Hessischen Kommunen seien aufgefordert, Projekte zur Elektromobilität einzureichen, die die Landesregierung mit bis zu 50 Prozent fördere.

„Mit allen Projekten, die die Landesregierung im Bereich der Elektromobilität unterstützt, verfolgt sie das Ziel, die Elektromobilität in Hessen sichtbar zu machen und ihre Alltagstauglichkeit unter Beweis zu stellen. Dazu passt das Projekt der beiden Studierenden an der Technikerschule Butzbach sehr gut“, betonte der Chef der Staatskanzlei abschließend.

www.strom-bewegt.de

Elektromobilität erfahrbar und sichtbar machen

Staatsminister Axel Wintermeyer und Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann übergeben 30 neue Elektro-Dienstfahrzeuge
Wiesbaden, 25. Februar 2013 - Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, und die Hessische Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann habe heute in Wiesbaden im Rahmen der „e-Beschaffungsinitiative Hessen“ 30 Elektro-Fahrzeuge an verschiedene Dienststellen der Hessischen Landesverwaltung übergeben. „Damit machen wir deutlich, dass der Einsatz von Elektrofahrzeugen unter Alltagsbedingungen schon heute möglich ist“, erklärte Staatsminister Wintermeyer, der als Vorsitzender des Kabinettsausschusses Elektromobilität die Aktivitäten der Landesregierung koordiniert.  „Gleichzeitig wollen wir Elektrofahrzeuge im Straßenverkehr sichtbar machen“, ergänzte Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann.
Die 30 Fahrzeuge werden an folgende Dienststellen ausgeliefert: Hessisches Immobilienmanagement; Hessen mobil; Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz; Hessisches Ministerium der Finanzen; Hessischer Landtag; Regierungspräsidium Darmstadt. Darüber hinaus verfügt die Landesverwaltung bereits über 12 E-Fahrzeuge, die unter anderem in der Staatskanzlei, im Umweltministerium und im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Einsatz sind.  Es wird aber nicht bei den 42 Fahrzeugen bleiben. „Derzeit läuft bereits die nächste Ausschreibungsphase für weitere 25 Elektrofahrzeuge, so dass die Hessische Landesverwaltung im Laufe des Jahres 2013 in der Summe über insgesamt 67 E-Fahrzeuge verfügen wird“, so die für die „e-Beschaffungsinitiative Hessen“ zuständige Ministerin Eva Kühne-Hörmann.
Für Maßnahmen und Projekte im Bereich der Elektromobilität  ist zwischen 2013 und 2015 die Bereitstellung von 6,5 Millionen Euro vorgesehen.  Daraus wird unter anderem die „e-Beschaffungsinitiative Hessen“ finanziert. Eine weitere Maßnahme ist die kürzlich veröffentlichte Richtlinie zur Förderung von Elektromobilität in den hessischen Kommunen. Diese sind  aufgefordert, der Landesregierung Projekte zur Elektromobilität vorzuschlagen, die das Land mit bis zu 50 Prozent der Gesamtsumme fördert.

Hessen ist aufgrund seiner zentralen Lage ein herausragender Mobilitätsstandort von europäischer Dimension. „Daher ist es der Hessischen Landesregierung ein besonderes Anliegen, dass Hessen mit zukunftsträchtigen Mobilitätsformen seinen Standortvorteil noch weiter ausbaut“, so der Chef der Staatskanzlei. Dabei sei das Thema Elektromobilität erst dann umfassend beschrieben, wenn auch die Verbindung zur Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie hergestellt werde. Denn die Fahrzeuge, die mit dieser Technologie ausgerüstet seien, würden durch Elektromotoren angetrieben und seien damit ebenfalls Elektroautos, auch wenn der Energieträger zum Antrieb ein anderer sei. Jüngster Erfolg der Landesregierung in diesem Bereich sei die Aufnahme Hessens in die „Clean Energy Partnership“ (CEP). Mit der Aufnahme in die CEP sei sichergestellt, dass Hessen auch in diesem Technologiefeld weiterhin in der ersten Liga mitspielen könne, so Wintermeyer.
Darüber hinaus sei Hessen seit 2009 eine vom Bundesverkehrsministerium geförderte Modellregion Elektromobilität. Erst vor wenigen Tagen sei der Startschuss der sieben neuen Projekte, die eine Laufzeit bis Ende 2015 haben, gefallen. Das Besondere der hessischen Umsetzung sei, dass diese sieben Demonstrationsvorhaben einen übergreifenden Zusammenschluss in der „Allianz Elektromobilität“ bildeten.  Insgesamt würden in den nächsten Jahren in Hessen Projekte zur Elektromobilität in einer Größenordnung von etwa 40 Millionen Euro realisiert, erklärte der Minister.
www.strom-bewegt.de

Staatsminister Axel Wintermeyer: „Das eigene Haus wird zur Tankstelle“

3. Elektromobilitätskongress der Landesregierung in Bad Vilbel
Wiesbaden/Bad Vilbel, 21.Februar 2013 - „Elektro-Fahrzeuge können insbesondere in innerstädtischen Regionen einen erheblichen Beitrag zu einer höheren Lebensqualität leisten, weil sie lokal emissionsfrei sind und sehr leise fahren“, erklärte heute der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, in Bad Vilbel auf dem 3. Elektromobilitätskongress der Landesregierung mit dem Thema „Visionen und Chancen der Metropolregion FrankfurtRheinMain“.  
Das enorme Potenzial von E-Fahrzeugen zur weiteren Verbesserung der Lebens- und Umweltqualität in den Ballungsgebieten werde auch dann nicht getrübt, wenn die Emissionen bei der Stromerzeugung berücksichtigt würden. E-Autos seien unter Verwendung des heutigen Strommixes in der Umweltbilanz mit anderen Autos vergleichbar.  Wenn das E-Auto seinen Strom aus erneuerbaren Energien beziehe, entfalte sich der ganze ökologische Vorteil,  so Wintermeyer.  
Völlig neue Perspektiven eröffneten sich für den Bereich Wohnen und Elektromobilität.  Häuser könnten bereits heute so gebaut werden, „dass sie mehr Energie produzieren, als von den Bewohnern verbraucht wird.“ Mit dem Überschuss könne man dann zum Beispiel sein E-Fahrzeug aufladen. „Damit wird das eigene Haus zur Tankstelle“, sagte der Chef der Staatskanzlei.
 Um die Vorteile der Elektromobilität hinsichtlich einer sauberen Mobilität der Zukunft voll ausschöpfen zu können, seien darüber hinaus intelligente Stromnetze und Speichermöglichkeiten für die nicht gleichmäßig zur Verfügung stehenden erneuerbaren Energien notwendig. Hier könnten unter anderem auch die Batterien von Elektrofahrzeugen als Speicher zum Einsatz kommen. Bei den Energienetzen der Zukunft müsse Ziel sein, das unterschiedliche Eingabe- und Abnahmeverhalten so intelligent zu steuern, dass alle Elemente im Netz stabil und ausreichend versorgt werden könnten.  Diese kommunikative Vernetzung und Steuerung von Stromerzeugern, Speichern, Verbrauch und Netzinfrastruktur in Energieübertragungsnetzen der Elektrizitätsversorgung werde unter dem Begriff „smart grid“ zusammengefasst.  Hessen und die Metropolregion FrankfurtRheinMain seien mit ihren innovativen Unternehmen in diesem Bereich ebenso gut aufgestellt wie insgesamt beim Thema Elektromobilität.
Die Landesregierung fördere Elektromobilität nicht nur mit konkreten Projekten, „sondern bietet ein Netzwerk und eine Plattform, die den Austausch der Unternehmen und Institutionen im Bereich der Elektromobilität ermöglicht und fördert“, sagte der Staatsminister.  Dies sei auch ein wichtiges Ziel des 3. Elektromobilitätskongresses in Bad Vilbel.
Mit dem Netzwerk „Partner der Elektromobilität“ habe die Landesregierung bereits über 130 Partner gewinnen können und „weitere werden hinzukommen“,  erklärte Wintermeyer abschließend.
www.strom-bewegt.de

Staatsminister Wintermeyer nimmt e-Fahrzeug Opel Ampera in Empfang

Übergabe Opel Ampera
Volker Hoff (l., Vice President Government Relations, Adam Opel AG) übergibt einen Opel Ampera an Staatsminister Axel Wintermeyer. Rechts im Bild Patrick Burghardt, Oberbürgermeister Rüsselsheim. Foto: Rudolf Mehlhaff/PB Rüsselsheim

„Landesregierung testet Elektromobilität auf Alltagstauglichkeit“

Wiesbaden. Das Elektrofahrzeug Opel Ampera ist seit heute Teil des Fuhrparks der hessischen Regierungszentrale. Abgeholt wurde das von der Fachpresse zum „Fahrzeug des Jahres 2012“ gekrönte Auto vom Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, in Mainz-Kastel. „Die Hessische Landesregierung hat das Thema Elektromobilität bereits seit 2008 im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie zu einem ihrer Schwerpunkte gemacht. In der Staatskanzlei gehen wir mit gutem Beispiel voran und testen Elektromobilität auf ihre Alltagstauglichkeit in der Praxis“, erklärte der Staatsminister, „damit kommen wir auch dem Ziel der CO2-neutralen Landesverwaltung näher.“ Mit der Region Rhein-Main und dem Großraum Kassel sei Hessen bereits eine von deutschlandweit acht Modellregionen der Elektromobilität.

Ein weiteres eMobilität-Projekt der Landesregierung sieht vor, ab Herbst 2012 bis Ende 2016 eFahrzeuge mit zwei Millionen Euro zu fördern, damit weitere Einsatzmöglichkeiten geprüft werden können. Ziel ist, bis 2015 sollen 200 Elektroautos im Dienst des Landes Hessen unterwegs sein. Zudem plant die Landesregierung, ein eigenes Förderprogramm Elektromobilität für die Zeit 2013 bis 2015 vorzulegen. 20 Millionen Euro stehen zur Verfügung, um die Anwendbarkeit von Elektromobilität erlebbar zu machen. Hierzu wird gegenwärtig eine Förderrichtlinie erarbeitet.

In Mainz-Kastel steht das Forschungs- und Entwicklungszentrum für alternative Antriebe der Adam Opel AG, das maßgeblich an der Entwicklung des emissionsarmen eFahrzeugs beteiligt war. „Wir wollen ein Modell testen, das schon heute eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit elektromobiler Innovationen demonstriert“, sagte der Staatsminister bei der Übergabe.

Neben einem Elektrofahrrad stehen in der Staatskanzlei mit dem Stromos von German E-Cars und dem Opel Hydrogen 4 bereits zwei eFahrzeuge heimischer Hersteller für Dienstfahrten zur Verfügung. Im Vergleich zu Verbrennungsmotoren weisen Elektro- oder Hybridantriebe einen erheblich geringeren Schadstoffausstoß auf und sind zudem auch deutlich leiser als klassische Verbrennungsmotoren.

www.strom-bewegt.de

„Entscheidung zur Schaufensterregion Elektromobilität nicht nachvollziehbar“

Staatsminister Wintermeyer: „Hessen hat hervorragende Bewerbung abgegeben“

Wiesbaden. Mit großem Unverständnis hat der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, auf die Entscheidung der Bundesregierung zur Auswahl der Schaufensterregionen Elektromobilität reagiert. „Hessen hat eine hervorragende Bewerbung abgegeben und ein schlüssiges Gesamtkonzept für die nachhaltige Entwicklung der Elektromobilität im gesamten Rhein-Main-Gebiet vorgelegt. Dieses schließt die Länder Rheinland-Pfalz und Bayern mit ein“, sagte Wintermeyer, und führte weiter aus: „Die Entscheidung der Bundesregierung ist sowohl für uns als auch für Teile der Fachwelt nicht nachvollziehbar. Sie ist ausschließlich von Gründen getragen, die für uns nicht nachvollziehbar sind und geht an den selbst festgelegten Kriterien vorbei. Es handelt sich hier offensichtlich um eine Entscheidung für bestimmte Teile der Automobilindustrie, die in den Fokus gerückt werden sollen. Ob die Regionen wirklich die Voraussetzungen erfüllen, scheint bei der Auswahl keine Rolle gespielt zu haben.“
Die Hessische Landesregierung wird sich aber von dieser Entscheidung nicht von ihrem eingeschlagenen Weg abbringen lassen, und die Elektromobilität weiterhin als Antriebsform der Zukunft fördern. Das aufgebaute Netzwerk und die Strukturen, wie beispielsweise die fortbestehende Modellregion Rhein-Main und Nordhessen, sollen dennoch weiter ausgebaut werden.
Abschließend dankte Staatsminister Wintermeyer den Unterstützern der hessischen Bewerbung: „Über 100 Partner aus Wirtschaft, Forschung und öffentlicher Hand haben sich für unsere Region stark gemacht und unsere Bewerbung mitgetragen. Ich danke allen Beteiligten für ihren großartigen Einsatz und hoffe, dass sie sich weiterhin für zukunftsweisende Mobilitätskonzepte in Hessen engagieren werden.“

www.strom-bewegt.de

Hessen und Vietnam wollen künftig bei der Elektromobilität zusammenarbeiten Vietnams Vizepremierminister Nguyen Thien Nan auf Delegationsreise in Hessen

Bild


Wiesbaden. Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier wird heute den Vizepremierminister der Sozialistischen Republik Vietnam, Professor Dr. Nguyen Thien Nhan, in der Hessischen Staatskanzlei zu einem Gespräch begrüßen. Ein Thema des Besuches der vietnamesischen Delegation sit die künftige Zusammenarbeit des Landes Hessen und der Republik Vietnam auf dem Gebiet der Elektromobilität. Staatsminister Axel Wintermeyer,Chef der Hessischen Staatskanzlei, hat heute im Beisein des Vizepremierministers eine solche Absichtserklärung unterzeichnet.

Staatsminister Wintermeyer zeigte sich erfreut über die Vereinbarung: „Das Thema Elektromobilität ist ein politischer Schwerpunkt der Hessischen Landesregierung, die sich mit der Mobilitätsregion Frankfurt Rhein-Main Mitte Januar als eines der deutschlandweiten ‚Schaufenster der Elektromobilität‘ beworben hat. Damit ist Hessen auf dem Weg, eine bundesweite Vorreiterrolle beim Thema Elektromobilität und alternative Antriebssysteme einzunehmen. Mit der heute abgeschlossenen Erklärung setzen wir auch international Akzente, die zudem den immer bedeutenderen Stellenwert des asiatischen Automarktes würdigt. Darüber hinaus wird das Ziel Deutschlands, internationaler Leitanbieter der Elektromobilität zu werden, unterstützt.“

Die Vereinbarung umfasst vor allem die Erstellung gemeinsamer Programme und Kooperationsprojekte sowie die gegenseitige Unterstützung in den Bereichen Technologieerforschung und Technologietransfer. Hessen will zudem prüfen, wie Vietnam bei der Planung von Entwicklungsstrategien für die Elektromobilität unterstützt werden kann. Koordiniert wird die Zusammenarbeit in Vietnam durch das Transportministerium, auf hessischer Seite ist die Hessische Staatskanzlei federführend.

Auf der Tagesordnung des Delegationsbesuches steht außerdem die Teilnahme an einer Sitzung des Universitätsrates der Vietnamesisch-Deutschen Universität (VGU), die heute in der Hessischen Staatskanzlei unter dem Vorsitz der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, stattfindet. Auf Basis eines Kooperationsabkommens zwischen dem Ministerium für Erziehung und Ausbildung der Sozialistischen Republik Vietnam und dem Land Hessen, wurde im September 2008 in Ho-Chi-Minh-Stadt (dem früheren Saigon) die Vietnamesisch-Deutsche-Universität gegründet. Die Hochschule orientiert sich an deutschen Qualitätsstandards, am deutschen Universitätskonzept und hier insbesondere an den auf weitgehende Autonomie setzenden Hochschulmodellen in Hessen.

Das deutsche Modell der VGU, das auf der Einheit von Forschung und Lehre basiert, soll zur Stärkung der Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschafts- und Hochschulsystems in Vietnam beitragen. „Die VGU soll sich in den nächsten Jahren zur führenden Forschungsuniversität in Vietnam entwickeln und bietet eine Plattform für den stärkeren und gezielten Austausch von Studierenden, Lehrenden und Forschenden mit dem aufstrebenden Wirtschaftsland Vietnam“, so Ministerin Kühne-Hörmann abschließend.

www.strom-bewegt.de

Staatsminister Axel Wintermeyer nimmt Brennstoffzellenfahrzeug Opel Hydrogen4 in den Fuhrpark der Staatskanzlei auf

"Zu einer Energiewende gehört auch ein Umdenken im Bereich der Mobilität"
Übergabe Opel Hydrogen 4 an Staatsminister Wintermeyer

Wiesbaden. Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat heute eines von rund 30 Brennstoffzellenfahrzeugen des Typs Opel Hydrogen4 in den Fuhrpark der Hessischen Staatskanzlei aufgenommen. "Mit der Übernahme des Fahrzeugs starten wir mit einer zukunftsweisenden Technologie in das neue Jahr. Denn zu einer Energiewende gehört auch das Umdenken im Bereich der Mobilität", sagte Wintermeyer, der auch den Kabinettausschuss Elektromobilität der Hessischen Landesregierung leitet. Eine emissionsfreie Fotbewegung, wie sie beispielsweise mit dem Opel Hydrogen möglich ist, biete daher eine große Chance, sei aber gleichzeitig auch eine technische und logistische Herausforderung, so der Minister weiter. "Zukunftsfähigkeit bedeutet daher, das Mobilitätsbedürfnis der Menschen mit den Ansprüchen des Klimaschutzes in Einklang zu bringen."

Das Thema Elektromobilität ist ein politischer Schwerpunkt der Hessischen Landesregierung, die sich Mitte Januar in Berlin als eines der drei bis fünf deutschlandweiten "Schaufenster der Elektromobilität" beworben hat. Das Land wird hierbei von über 100 Partnern unterstützt. Damit ist Hessen auf dem Weg, eine bundesweite Vorreiterrolle beim Thema Elektromobilität und alternative Antriebssysteme einzunehmen.

Mit dem Opel Hydrogen4 ist ein emissionsfreies Fahren auf der Basis von Wasserdampf möglich. Verantwortlich für diese umweltfreundliche Fortbewegung ist der Brennstoffzellen-Stapel ("Stack") aus 440 in Reihe geschalteten Zellen, in denen Wasserstoff mit Sauerstoff aus der Luft reagiert. Hierbei findet keine Verbrennung statt, sondern eine elektrochemische Reaktion, die Strom erzeugt. Als Nebenprodukt entsteht nur Wasser. Auf diese Weise sind eine Dauerleistung von 73 kW (100 PS) und eine Spitzenleistung von 94 kW (128 PS) möglich.

Das Brennstoffzellen-Fahrzeug beschleunigt in zwölf Sekunden von Null auf Tempo 100. Der Opel Hydrogen4 hat eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und besitzt schon heute eine Reichweite von über 320 Kilometern. Um elektrische Lastspitzen abzudecken und Bremsenergie zurückzugewinnen, verfügt der HydroGen4 über eine 1,8 kWh starke Puffer-Batterie.

"Die Bedeutung von Wasserstoff geht weit über einen Einsatz als Kraftstoff hinaus, denn er ist in der Lage, erneuerbare Energien über einen längeren zeitraum zu speichern. Somit stellt er ein wichtiges Bindeglied zwischen emissionsfreier Mobilität und nachhaltiger Energieversorgung auf Basis von Wind-, Wasser- und Sonnenkraft dar", erläuterte der Minister abschließend.    

Weitere Informationen zur Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie in Hessen   

www.strom-bewegt.de

„Elektromobilität ist ein politischer Schwerpunkt der Landesregierung“

Hessen will mit der Mobilitätsregion Frankfurt Rhein-Main Schaufenster der Elektromobilität werden. Dies erklärte der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Frankfurt. Das Land Hessen beteiligt sich damit an der Ausschreibung des Bundes als Schaufensterregion der Elektromobilität und wird dabei von mehr als 100 Projektpartnern unterstützt. Hierzu gehören unter anderem die Adam Opel AG, die Deutsche Lufthansa AG, die Fraport AG, aber auch kleine und mittelständische Unternehmen. „Hessen ist einer der wirtschaftsstärksten Standorte der Bundesrepublik Deutschland. Als Transitland und Logistikstandort ist die Mobilität einer der wichtigsten Standortfaktoren“, erläuterte der Ministerpräsident. Zukunftsfähigkeit bedeute daher, mehr Verkehr mit den Herausforderungen des Klimaschutzes in Einklang zu bringen. „Aus diesem Grund ist Elektromobilität für die Hessische Landesregierung von wesentlicher Bedeutung, denn ohne ein Umdenken im Bereich der Mobilität ist eine Energiewende nicht möglich“, sagte Bouffier.

Das von der Bundesregierung ausgeschriebene Programm hat das Ziel, Deutschland zu einem Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität zu entwickeln. Zudem hat sich die Bundesregierung das ehrgeizige Ziel gesetzt, dass bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen unterwegs sein sollen. „Davon sollen rund 75.000 Elektroautos auf hessischen Straßen fahren“, sagte Bouffier. Mit einer erfolgreichen Bewerbung würden im Bereich dieser Zukunftstechnologie Fördermittel in Höhe von rund 40 Millionen Euro nach Hessen geholt. Im Zeitraum 2012 bis 2015 wird Hessen den Anteil des Bundes um 22 Millionen Euro aufstocken. Insgesamt soll es bundesweit drei bis fünf Schaufenster der Elektromobilität geben.

Voraussetzungen erfüllt wie in kaum einer anderen Region

Bouffier sieht die Mobilitätsregion Frankfurt Rhein-Main gut aufgestellt und ist zuversichtlich, dass sie eine der Schaufensterregionen der Elektromobilität der Bundesregierung werden wird. „Wir erfüllen die Voraussetzungen in einem Ausmaß wie kaum eine andere Region. Hessen ist einer der wirtschaftsstärksten Standorte in der Bundesrepublik und bringt die notwendige Wirtschaftskraft für die Umsetzung von Projekten mit“, erläuterte Bouffier. Gerade in der Mobilitätsregion Frankfurt Rhein-Main biete sich somit ein hervorragender Absatzmarkt für Elektrofahrzeuge.

Der Hessische Ministerpräsident präsentierte in Frankfurt gemeinsam mit Stadtrat Markus Frank, Dezernent der Stadt Frankfurt am Main für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr, Karl-Friedrich Stracke, Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG, Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, Dr. Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, sowie Prof. Dr. Holger Hanselka, Leiter des Fraunhofer Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt, die in Berlin eingereichte Bewerbung.

Wie der Ministerpräsident erläuterte, verfolge die Hessische Landesregierung mit der Bewerbung folgende Ziele:
∙ Elektromobilität bietet die Chance, sowohl die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger als auch die der Wirtschaft in der Zukunft ökologisch verträglich sicherzustellen.
∙ Elektromobilität trägt dazu bei, die wirtschaftlichen Grundlagen des Landes weiter auszubauen. Die Region wird als zukunftsgewandter Industriestandort gestärkt.
∙ Elektromobilität stärkt den Forschungsstandort Frankfurt Rhein-Main und holt neue Technologien nach Hessen.
∙ Elektromobilität trägt maßgeblich dazu bei, die ehrgeizigen Klimaziele voranzutreiben und umzusetzen.

„Bereits seit 2008 arbeiten wir kontinuierlich an diesen Zielen und haben im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie die Förderung der Elektromobilität beschlossen“, sagte Bouffier.

Zukunft des Kraftverkehrs wird bereits heute in Hessen gelebt

Zudem ist Hessen seit 2009 eine von acht Modellregionen der Elektromobilität. „Hier wird die Zukunft des Kraftverkehrs bereits heute gelebt“, so der Ministerpräsident.

In der Mobilitätsregion Frankfurt Rhein-Main, die – ausgehend von dem Kerngebiet Frankfurt am Main – das gesamte Gebiet über Wiesbaden, Darmstadt, Offenbach, Hanau, Teile von Rheinland-Pfalz, insbesondere Mainz, und die Region bayrischer Untermain um Aschaffenburg umfasst, sind 134 Projekte mit einem Gesamtvolumen von insgesamt rund 156 Millionen Euro beantragt.

Zu den Projekten zählen unter anderem
∙ der Einsatz von Elektrofahrzeugen im caritativen Dienst und in bestehenden Fahrzeugpools im Handwerks- und Unternehmensbereich,
∙ der Einsatz von mehr als 30 Elektrobussen in zahlreichen Städten, wie zum Beispiel Wiesbaden, Bad Homburg, Darmstadt, Mainz und auf dem Messegelände in Frankfurt, sowie
∙ eine Vielzahl von Projekten im Rahmen der Abfertigung von Flugzeugen oder der Beförderung von Crews auf dem Gelände des Frankfurter Flughafens.

Aber Elektromobilität umfasst nicht nur Fahrzeuge, sondern beispielsweise auch die Verbindung von Wohnen und Mobilität – etwa durch Energie-Plus-Häuser, die den Strom für Elektrofahrzeuge selbst generieren – oder die Forschung im Bereich des Langzeitverhaltens einer Batterie am Fraunhofer Institut. Zudem entsteht in Frankfurt mit dem Stadtteil Gateway Gardens ein Modell für einen elektromobilen Stadtteil der Zukunft.

Kampagne „Alles unter Strom – Mobilitätsregion Frankfurt Rhein-Main“

Sollte Hessen Schaufenster der Elektromobilität werden, startet die Kampagne „Alles unter Strom – Mobilitätsregion Frankfurt Rhein-Main“. Darin verdeutlicht die Hessische Landesregierung, dass Elektromobilität einer ihrer wesentlichen Schwerpunkte ist. Die Kampagne soll mithilfe einer Roadshow einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. So werden in Kooperation mit Kommunen und privaten Unternehmen von der Öffentlichkeit stark frequentierte Plätze angesteuert. Ziel ist es, das Thema Elektromobilität den Bürgerinnen und Bürgern näher zu bringen und erlebbar zu machen. Darüber hinaus werden auf dem Frankfurter Flughafen die nationalen und internationalen Gäste in einer eMobility-Lounge über die Fortschritte der Schaufensterprojekte der Mobilitätsregion Frankfurt Rhein-Main und aller anderen ausgewählten Schaufenster informiert.

Gegenüber den herkömmlichen Benzin- und Dieselmotoren bieten Elektrofahrzeuge sowohl aus volkswirtschaftlicher wie auch aus ökologischer Sicht eine Reihe ganz entscheidender Vorteile. Hierzu gehören die energieeffizientere Fortbewegung, die Verringerung von CO2-Emissionen, weniger Lärm im Straßenverkehr sowie eine deutliche Reduzierung der durch Abgase bedingten Gesundheitsschäden. Neben der Erforschung leistungsstarker Batterien unterstützt die Landesregierung die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie und dokumentiert dies durch die Mitgliedschaft in der Clean Energy Partnership, dem größten Demonstrationsprojekt für Wasserstoffmobilität in Europa.

„Unsere Bewerbung wird von über 100 Partnern der Bereiche Wirtschaft, Forschung sowie öffentlicher Hand auf breiter Ebene unterstützt. Für diese großartige Unterstützung möchte ich mich bedanken“, sagte Bouffier abschließend.

Stimmen der Partner

Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG:
„Der Flughafen Frankfurt ist das wirtschaftliche Herz des Mobilitätslandes Hessen und zudem Deutschlands wichtigstes Luftverkehrsdrehkreuz mit weltweiten Verbindungen. Mit über 56 Millionen Passagieren im Jahr 2011 ist der Flughafen der internationale Ort der Begegnung in Deutschland und damit auch Hessens Schaufenster zur Welt. Die Fraport AG unterstützt die zahlreichen Aktivitäten der Rhein-Main Region im Hinblick auf die Bewerbung des Landes Hessen als bundesdeutsche Schaufensterregion für Elektromobilität zumal die Reduktion der CO2-Emissionen ein wesentlicher Aspekt auch unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist.“


Dr. Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG:
„Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind in unseren Geschäftsprozessen fest verankert. Darüber hinaus war Lufthansa schon immer Innovationstreiber – in der Luft und am Boden. Im Rahmen unserer Aktivitäten ist die Förderung von Elektromobilität ein wesentlicher neuer Baustein, der auch die Mobilitätsregion Frankfurt Rhein-Main voranbringt.“


Prof. Dr. Holger Hanselka, Leiter des Fraunhofer Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt:
„Elektromobilität bedeutet nicht ausschließlich Elektroauto. Vielmehr bedarf die Elektromobilität eines Systemansatzes von der Energieerzeugung über die Verteilung, Verrechnung, Speicherung bis hin zum Elektroauto selbst. Dieses wird sich in völlig neuen Mobilitätskonzepten wiederfinden und am Ende seines Lebenszyklus sind die verwendeten Materialien in den Wertstoffkreislauf zurückzuführen.
Wir bei Fraunhofer haben uns dieser Thematik mit unseren verteilten Kompetenzen angenommen. Die Fäden laufen in Hessen / in Darmstadt zusammen. Zudem stellen wir am Standort Darmstadt die Sicherheits- und Zuverlässigkeitskonzepte für die Mobilität im Allgemeinen und für die Elektromobilität im Besonderen sicher.“


Stadtrat Markus Frank – Dezernent der Stadt Frankfurt am Main für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr:
„Frankfurt ist für Projekte, die sich mit zukunftsfähigen Strategien und vernetzten Strukturen befassen, prädestiniert. Wer über Elektromobilität nachdenkt, kommt an Frankfurt Rhein-Main nicht vorbei. Die Schaufensterregion ist für uns eine hervorragende Chance, um die Mobilitätsketten in unserer Metropolregion weiter zu optimieren.“

www.strom-bewegt.de

Der Mobilität von morgen auf der Spur
Hessen und das Fraunhofer LBF machen Elektromobilität in Darmstadt erlebbar und begreifbar

Zu einer Reise durch Geschichte, Gegenwart und Zu-kunft der elektrischen Mobilität lädt das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässig-keit LBF ein. Vom 7. Dezember bis Ende März öffnet die Ausstellung „Antrieb Zukunft“ in Darmstadt-Kranichstein ihre Pforten.

Die Fraunhofer-Gesellschaft hat ihre Kompetenzen in allen Bereichen der Elektromobilität in der Fraunhofer Systemfor-schung Elektromobilität gebündelt. Über 270 Forscher aus 33 Fraunhofer-Instituten haben an Lösungen für das Ge-samtsystem Elektromobilität - von der Energieerzeugung, ihrer Verteilung und Speicherung, Komponenten des elektrischen Antriebstrangs bis zu gesellschaftlichen Fragestellungen - gearbeitet. Umgesetzt wurden die Ergebnisse in dem Fraunhofer Electric Concept Car Frecc0 und der AutoTram®. „Diese umfassende wissenschaftliche Arbeit, ihre Ziele und Ergebnisse macht „Antrieb Zukunft“ im wahrsten Sinne des Wortes erfahrbar“, freut sich Professor Holger Hanselka, Institutsleiter Fraunhofer LBF und Koordinator der Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität, über die Ausstellung in den Räumen des Instituts.

Staatsminister Axel Wintermeyer, Chef der Hessischen Staatskanzlei, eröffnete die Ausstellung am 7.12.2011. Er betonte, dass „die Ausstellung „Antrieb Zukunft“ zeigt, wie die Mobilität der Zukunft aussehen kann. Mit der Initiative „Strom bewegt“ wollen wir in Hessen diesen Schritt heute schon gehen. Hierfür haben wir alle Kompetenzen in unse-rem Land. Die Darmstädter Forscher des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF sind für uns ein wichtiger Partner bei der Realisierung dieses Vorhabens.


Besucher folgen Forschungspfaden

Die Elektromobilitäts-Schau war bisher ausschließlich in Ber-lin zu sehen und führt ihre Besucher nun in Darmstadt ent-lang der wichtigsten Meilensteine aus über hundert Jahren Elektromobilität direkt zu den Innovationen aus den Fraun-hofer-Laboren. Geschichte, Funktionsweise und Zukunft der Batterie können aktiv erkundet werden.

Grundlagenwissen vermittelt unter anderem ein interaktives Batteriemodell. In eigenen Bereichen werden die Fraunhofer-Entwicklungspfade vorgestellt. So lassen sich im virtuellen Testzentrum die verschiedenen Fraunhofer-Prüfstände erpro-ben. Der Besucher wird zum Testleiter und kann authenti-sche Versuche am Elektroauto, wie z. B. Komponenten-Crashs oder Leistungstests unter wechselnden Klimabedin-gungen, durchführen. Ein Augmented-Reality-Exponat er-möglicht den Röntgenblick in den laufenden Radnabenmotor. An der Station „Smart City“ können am Touchtisch gleich mehrere Besucher mit dem Finger ihre Fahrzeuge durch eine digitale städtische Topographie bewegen und so die verschiedenen Aspekte der intelligent vernetzten Stadt entdecken. Weitere interaktive Szenarien laden zum Erkunden ein.


Viel Wissenswertes erfährt der Besucher auf unterhaltsame Weise, beispielsweise warum sich Clara Ford strikt weigerte, ein Auto mit Verbrennungsmotor zu besteigen. Ebenso wer-den hier zentrale Fachbegriffe, wie z. B. Wirkungsgrad oder Gleichspannung, erläutert. Digitale Okulare an den Schlüsselloch-Stationen erlauben einen Blick hinter die Kulissen der Fraunhofer-Labore.

Die Ausstellung wird durch Exponate aus den Laboren des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuver-lässigkeit LBF ergänzt. Die Darmstädter Forscher zeigen u.a. Leichtbaulösungen für die Elektromobilität mit hoher Funkti-onsintegration. Ein Batteriegehäuse in moderner Multimate-rialbauweise zur sicheren Integration des Energiespeichers in das Fahrzeug und ein besonders leichtes Rad mit integrier-tem Motor, das die Potenziale von kohlefaserverstärkten Kunststoffen ausnutzt. Messtechnik, die den Blick in den laufenden Radnabenmotor erlaubt wird ebenso präsentiert wie eine kompakte Sicherheitskupplung für die Motor-Generator-Einheit der AutoTram® auf Basis magneto-rheologischer Flüssigkeiten.Öffnungszeiten:

  • Freitag, 6.1.2012
  • Samstag, 21.1.2012
  • Sonntag, 5.2.2012
  • Samstag, 25.2.2012
  • Sonntag, 11.3.2012
  • Samstag, 24.3.2012

Jeweils 10 bis 16 Uhr. Für Schulen (Gymnasialstufe) Termine nach Vereinbarung.
Weitere Informationen unter: www.lbf.fraunhofer.de/antrieb-zukunft

 

www.strom-bewegt.de

"Elektromobilität: Von der Euphorie zur praktischen Umsetzung" Veranstaltung der Projektleistelle Elektromobilität der Modellregion Rhein-Main zieht positives Fazit und blickt in eine tatkräftige Zukunft

Am Montag, 5.12.2011 lud die Regionale Projektleitstelle Elektromobilität der Modellregion Rhein-Main zu einer großen Veranstaltung mit dem Titel "Elektromobilität: Von der Euphorie zur praktischen Umsetzung" nach Offenbach am Main. Unter Teilnahme des Staatssekretärs Rainer Bomba vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und anderen ebenfalls hochkarätigen Diskutanten und Referenten wurde im Verlauf der Veranstaltung ein durchweg positives Fazit der vergangenen Förderperiode gezogen: Im Zeitraum zwischen August 2009 und September 2011 konnten alle 15 avisierten Demonstrationsvorhaben der Projektpartner in der Region Rhein-Main umgesetzt werden.

"Diese Bilanz," so Rainer Bomba "macht mich mehr als zufrieden. Die 15 umgesetzten Projekte", so Bomba weiter, "geben einen guten Überblick über das weite Spektrum der Möglichkeiten, die sich mit dem Engagement in die Elektromobilität bieten. Die Modellregion Rhein-Main hat es geschafft, eine Vielzahl von unterschiedlichen Ansätzen zu realisieren – das reicht von Feldtests mit Pedelecs über Hybrid-Nutzfahrzeuge bis hin zur elektrifizierten Lieferung von Paketen oder auch der emissionsfreien Anschlussmobilität zum ÖPNV mit Elektrobus und Elektroautos."

Fazit: Elektromobilität steht nicht mehr am Anfang

Begrüßt wurden die 150 Gäste der Veranstaltung in den Räumlichkeiten vom Deutschen Wetterdienst von Offenbachs Oberbürgermeister Horst Schneider, der "eine weiterhin positive Entwicklung der alternativen Mobilität der Zukunft vom Standort Offenbach aus in die ganze Region hinein", prognostizierte. Schneider sicherte ferner zu, dass "die Modellregion Rhein-Main aktiver und kompetenter Unterstützer der Bewerbung des Landes Hessen um die Teilnahme am Förderprogramm Schaufensterregion Elektromobilität" sein wird. Eine solche Bewerbung wird derzeit vom Land Hessen unter Federführung der Hessischen Staatskanzlei vorbereitet und Mitte Januar eingereicht.

Es folgten Vorträge zu den Ergebnissen der ersten Förderphase vom ehemaligen Leiter der Regionalen Projektleitstelle Rhein-Main, Volker Lampmann sowie Referate zur Technischen und zur Sozialwissenschaftlichen Begleitforschung von Markus Landau vom Fraunhofer IWES und Professor Dr. Petra Schäfer von der FH Frankfurt. Wie Volker Lampmann in seinem Vortrag erläuterte, sind die Hauptziele der Modellregion Rhein-Main im ersten Förderzeitraum umgesetzt worden, beispielsweise seien knapp 500 Fahrzeuge auf die Straße gebracht und mehr als 250 Ladesäulen errichtet worden. Markus Landau zog ein positives, technisches Fazit: Im Regelfall seien die elektrisch betriebenen Fahrzeuge sehr zuverlässig und könnten als gut ausgereifte Alternative zu herkömmlichen Antrieben gelten. Dies sei insbesondere bei Pedelecs der Fall, die als marktreif einzuschätzen seien. Auch Hybridnutzfahrzeuge böten erwartungsgemäße Vorteile wie ein geringerer Treibstoffverbrauch und deutliche Lärmminderung.

Professor Dr. Petra Schäfer und ihre wissenschaftliche Mitarbeiterin Kathrin Schmidt stellten in ihrem Vortrag die Sozialwissenschaftliche Begleitforschung vor und resümierten, dass es ein enormes Nutzerpotenzial für Elektrofahrzeuge gibt. Tatsächlich sind mehr als 90 Prozent aller Fahrten so kurz, dass sie auch problemlos elektrisch absolviert werden könnten. Auch die Bereitschaft der befragten Nutzer, sich auf die neue Technologie einzulassen sei durchweg positiv und die meisten, die es ausprobiert hätten, wären auch mittel- und langfristig bereit, ganz auf ein Elektrofahrzeug umzusteigen. Allerdings seien die derzeit noch hohen Anschaffungskosten ein Hemmnis.

Blick in die Zukunft: Es gibt noch viel zu tun!

Anja Georgi, Leiterin der Regionalen Projektleistelle Modellregion Rhein-Main, äußerte sich "hochzufrieden mit der kontroversen und doch sehr konstruktiven Diskussion" im zweiten Teil der Veranstaltung. Die Beiträge der Diskutanten," so Georgi resümierend, "zeigen, dass wir einen breiten Schulterschluss brauchen, um Elektromobilität in die Köpfe der Menschen und auf die Straße der Republik zu bekommen." Damit fasst die Leiterin der Regionalen Projektleitstelle Elektromobilität zusammen, was als Bilanz der Podiumsdiskussion gelten kann: Das Zusammenspiel einer Vielzahl von Beteiligten ist nötig, um der neuen Technologie die nötige Durchschlagskraft zu geben, so dass sie sich erfolgreich im Markt etablieren kann.

Die Besetzung des Podiums ermöglichte einen breiten Blickwinkel auf alle möglichen Facetten der Zukunft von Elektromobilität. Neben Staatssekretär Rainer Bomba vom BMVBS diskutierten Alfred Clouth, Präsident der IHK-Offenbach, Volker Hoff, Vize-Präsident Regierungsbeziehungen der Adam Opel AG, Jörg Lunkenheimer, Geschäftsbereichsleiter Marketing und Innovation vom Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und Anja Georgi, Leiterin der Projektleitstelle Rhein-Main die Umsetzungsmöglichkeiten von elektromobilen Angeboten in den kommenden Jahren.

Wichtig sind nach Meinung der Podiumsdiskutanten beispielsweise Förderprogramme – wie etwa die Fortsetzung der Modellregion, deren Projektleitstelle eine Förderzusage des BMVBS bis mindestens Ende 2013 bereits erhalten hat – oder auch die ab Mitte 2012 startenden Schaufensterregionen. Neben der finanziellen Förderung – es wurde beispielsweise auch diskutiert, ob über Kaufanreize ein höherer Absatz von Elektroautos erreicht werden kann – spielt aber auch die ideelle und strukturelle Unterstützung der Politik für die Thematik Elektromobilität nach Ansicht aller Diskutanten eine zentrale Rolle. Ferner sei es eine wichtige Aufgabe, alle möglichen Spieler in das Thema zu integrieren und im Gespräch miteinander zu bleiben: Seien es die öffentliche Hand, Unternehmen und Betriebe, Hersteller und die Automobilindustrie, Forschung und Wissenschaft und die Bürgerinnen und Bürger als "Endverbraucher".

Die rege Diskussion des Podiums zeigte in Summe eine Reihe von Handlungsfeldern auf, die es in den kommenden Jahren gilt, gleichwertig zu bearbeiten und vorauszutreiben. So herrschte Einigkeit darüber, dass die produzierende Industrie – sowohl die Autoindustrie als auch die Batterie- und Brennstoffzellentechnologie – am Tisch der Entscheider bleiben muss und in die Entwicklung einzubeziehen ist. Außerdem muss es nach Ansicht von Rainer Bomba "Regulierung und Deregulierung" seitens der Politik geben, denn insbesondere im Bereich Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum gebe es noch viele offene Fragen was gesetzliche Genehmigungsverfahren betreffe. Ferner ginge es nicht nur darum, die Elektromobilität allein zu fördern, sondern auch Alternativen wie Hybrid- oder Wasserstoffantrieb in die Betrachtung mit einzubeziehen oder die Optimierung von Verbrennungsmotoren weiter voranzutreiben.

Anja Georgi forderte von allen Beteiligten "den Mut, Neues auszuprobieren und es zu vertreten." Sie sieht als dringendste Aufgabe der kommenden Jahre, ein funktionierendes System von Mobilitätsdienstleistungen aufzubauen, in das alle Formen von Mobilität – auch Elektromobilität – integriert sind und das einen barrierearmen Zugang hat.

Ähnliche Ziele hat auch der Rhein-Main-Verkehrsverbund. Dessen Prokurist und Geschäftsbereichsleiter Jörg Lunkenheimer bestätigte die in Teilen bereits umsetzungsreifen Bestrebungen des RMV, eine Mobilitätskarte zu kreieren, die vom ÖPNV bis zum Elektroleihfahrzeug die Nutzung einer Vielzahl von Mobilitätsdienstleistungen einfach und bequem von der Abwicklung bis zur Abrechnung macht.

Alfred Clouth bekräftigte den positiven Einfluss der neuen Technologien auf den Arbeitsmarkt. Seiner Ansicht nach sind die produzierende und die forschende Wirtschaft wichtige Arbeitgeber, die die Zukunftsfähigkeit einzelner Regionen aber auch des ganzen Landes stärken. Er wünsche sich vor allem in Ballungsräumen wie dem Rhein-Main-Gebiet deutlich mehr Elektrofahrzeuge um die Lebensqualität zu erhöhen, den Klimaschutz voranzutreiben und vor allem Lärm- und Abgasemissionen deutlich zu senken.

Volker Hoff berichtete vom Erfolg des Opel Ampera und von den vielfältigen Anstrengungen, die in Kauf genommen wurden, um dieses Elektrofahrzeug mit Range-Extender (Generator zur Verlängerung der Reichweite) zur Marktreife zu bringen und nun liefern zu können. Gleichzeitig kündigte er an, dass es bereits zahlreiche Überlegungen gebe, insbesondere die Ladung im halböffentlichen Raum in greifende Geschäftsmodelle zu gießen.

Einigkeit herrschte bei der Einschätzung der noch offenen Probleme bei der Weiterentwicklung der Technologie. Zum einen wurde die noch ausstehende Normierung und Standardisierung beispielsweise von Ladesteckern oder Akkus genannt. Eine außerdem zu beachtende Problemstellung sei es, dass man sich mit der Fokussierung auf den Antrieb mit Lithium-Ionen Batterien erneut in eine einseitige Abhängigkeit begebe: Nun nicht mehr von Erdöl oder anderen fossilen Brennstoffen sondern von Lithium. Hier gelte es, nicht nur auf einen Mix von Mobilität nach individuellem Bedarf zu setzen, sondern auch alle denkbaren Formen der Energiezufuhr weiterzuentwickeln.

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter: www.modellregion-rhein-main.de

Pressekontakt:

Christine Wüst, Stadtwerke Offenbach Holding GmbH, Tel: 069/8 00 58 804,

E-Mail: christine.wuest@soh-of.de

www.strom-bewegt.de

Umweltministerium nutzt Brennstoffzellenfahrzeug 

Als erste Behörde in Hessen nutzt das Umweltministerium jetzt ein Brennstoffzellenfahrzeug. Das Fahrzeug wurde am Mittwoch an Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich anlässlich der Eröffnung des 10. Brennstoffzellenforums in Darmstadt übergeben. „Wir gehen mit gutem Beispiel voran“, sagte Puttrich. Das Ministerium werde die kommenden drei Jahre das Brennstoffzellenfahrzeug einsetzen, um die Leistungsfähigkeit der Technologie unter Beweis zu stellen. Der Betrieb der Fahrzeuge im Alltag solle dazu beitragen, weitere Erkenntnisse über die Schnittstellen zwischen Fahrzeug, Unternehmen und Infrastruktur zu gewinnen. Im Rhein-Main-Gebiet werden zukünftig zunächst 17 Fahrzeuge der Firmen Daimler, Honda und Opel ihre Alltagstauglichkeit unter Beweis stellen. Der Alltagstest ist Teil der dritten Phase der Clean Energy Partnership (CEP), die bis 2016 andauern wird. Hessen ist dieser europaweit einmaligen Initiative im September dieses Jahres offiziell beigetreten.

Am 22. und 23. November trafen sich auf Einladung der Wasserstoff- und Brennstoffzellen (H2BZ)-Initiative Hessen zum zehnten Mal die Experten der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik. Das Jubiläums-Brennstoffzellenforum stand unter dem Motto „Innovation trifft Markt“ und informierte über die Fortschritte der Technologie im Bereich Marktreife und Alltagstauglichkeit. „Mit der Entwicklung der Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie verbinden sich viele Hoffnungen zur Reduktion des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen aus Verkehr und Energieversorgung. Daran geknüpft sind hohe Erwartungen an zukünftige Märkte für Brennstoffzellen und Wasserstoff“, so Puttrich.

Mit Wasserstoff als Energieträger können Fahrzeuge, Heizungs- und Kühlanlagen sowie portable Geräte wie Handys, Laptops mit Brennstoffzellen betrieben werden. Der Vorteil eines Wasserstoffautos liege neben dem emissionsfreien Elektroantrieb in der schnellen Wiederbetankung mit Wasserstoff und der hohen Reichweite bei uneingeschränktem Fahrzeugkomfort.

„Wir werden viele Ideen anstoßen müssen, von denen sich vielleicht die eine oder andere keine dauerhafte Umsetzung erfahren wird. Die Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie löst nicht alle Probleme. Aber die Technik hat das Potenzial, den Menschen die Bewegungsfreiheit zu erhalten, die Umwelt zu schonen, neue hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen und sie bestätigt den Ruf Hessens als Innovationsstandort“, so Puttrich abschließend.

Hintergrund:

Die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen (H2BZ Initiative Hessen) ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, Hochschulen, Institutionen und Privatpersonen und bildet ein Netzwerk von Kompetenzträgern der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Der eingetragene Verein wurde 2002 gegründet. Die Initiative ist der Mittelpunkt des Kompetenznetzwerkes in Hessen und damit der zentrale Ansprechpartner und Berater für Fragen rund um das Thema Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Die Initiative hat derzeit gut 60 Mitglieder. Die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative wird bei der Erfüllung ihrer Aufgaben vom Hessischen Umweltministerium finanziell unterstützt. Derzeit wird das Projekt H2BZ mit ca. 700.000 Euro pro Jahr gefördert.

www.strom-bewegt.de
Bild

INTERVIEW Rhein-Main wird e-mobil

„Optimale Bedingungen als zukünftige Schaufensterregion“

Herr Minister Wintermeyer, warum ist das Thema E-Mobilität für Hessen so wichtig?


Mobilität ist für uns als Transitland einer der wichtigsten Standortfaktoren. Im Rhein-Main-Gebiet verfügen wir mit dem Flughafen Frankfurt, dem Frankfurter Hauptbahnhof sowie dem Frankfurter Kreuz über drei der bedeutendsten Verkehrsdrehscheiben Europas. Prognosen zufolge wird sich das Verkehrsaufkommen in den nächsten Jahren noch steigern. E-Mobilität ist ein Weg, den damit verbundenen Herausforderungen des Klimaschutzes entgegenzukommen.

2012 sollen drei bis fünf so genannte Schaufensterregionen aufgelegt werden, um das Thema für die Bürger anschaulich zu machen. Wie positioniert sich Hessen?

Die Bundesregierung will Deutschland zum Leitmarkt und Leitanbieter in Sachen E-Mobilität machen. Hierzu sollen 2020 eine Million E-Fahrzeuge auf den Bereits heute haben Produktionsstätten, Entwicklungszentren und bedeutende Unternehmenszentralen etlicher internationaler Automobilkonzerne ihren Sitz in Hessen. Mit dem Opel Ampera wird ein elektrisch betriebenes Automobil, das alltagstauglich ist und gleichzeitig in Serie gebaut wird, von einem hessischen Anbieter hergestellt.


Bereits seit 2008 hat die Hessische Landesregierung das Thema Elektromobilität zu einem Schwerpunkt ihrer Verkehrspolitik gemacht und kann – etwa durch die bisherige Modellregion Rhein-Main – auf ein breites Netzwerk zurückgreifen. Dies wird sich positiv auf die Bewerbung Hessens als Standort eines Schaufensters Elektromobilität auswirken.


Hessen hat eine bundesweit einzigartige Wirtschaftskraft. Mit dem hohen Lebensstandard in Hessen geht eine sehr gute Infrastruktur einher, die besonders günstige Bedingungen für die Einführung von E-Fahrzeugen und ihren Absatz bietet.


Aus diesen Gründen bietet die Region Rhein-Main optimale Bedingungen als zukünftige Schaufensterregion für Elektromobilität.

Die gesamte Beilage finden Sie hier.

www.strom-bewegt.de

Nachrichtenmeldung in RTL Hessen anlässlich der Übernahme eines Elektroautos in den Fuhrpark der Hessischen Staatskanzlei

TV-Tipp: Nachrichtenmeldung in RTL Hessen anlässlich der Übernahme eines Elektroautos in den Fuhrpark der Hessischen Staatskanzlei

Mehr zur Sendung finden Sie hier...


www.strom-bewegt.de

Nachrichtenmeldung in RTL Hessen anlässlich des Elektromobilitäts-Pressefrühstücks

TV-Tipp: Nachrichtenmeldung in RTL Hessen anlässlich des Elektromobilitäts-Pressefrühstücks

. Mehr zur Sendung finden Sie hier...

www.strom-bewegt.de

„Mobilitätsland Hessen bereit für die Zukunft“

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier eröffnen die 64. IAA in Frankfurt

Wiesbaden/Frankfurt. „Die weltweit wichtigste Automobilmesse in Europas wichtigstem Mobilitätsland Hessen ist immer ein ganz besonderes Ereignis“, so der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier anlässlich der Eröffnung der 64. Internationalen Automobilausstellung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Frankfurt. Die IAA biete schließlich auch der heimischen Automobilindustrie ein erstklassiges Schaufenster, ihre Kompetenz und ihre Produkte einem internationalen Publikum zu präsentieren, so Bouffier weiter. „Gemessen am Umsatz ist die Automobilindustrie schließlich die zweitgrößte Branche des Verarbeitenden Gewerbes in Hessen; über 46 000 Menschen sind unmittelbar in dieser Branche tätig, die Zulieferer nicht mitgerechnet“ hob Bouffier die Bedeutung dieses Industriezweiges hervor.

Erstmals ist auch das Land Hessen mit einem eigenen Stand auf der IAA mit dem Schwerpunkt Elektromobilität vertreten: Insgesamt 17 Aussteller präsentieren auf dem hessischen Gemeinschaftsstand das gebündelte Technologie-Know-how des Landes und Produkte der Elektromobilität. Das Thema Elektromobilität bildet den Schwerpunkt der diesjährigen IAA.


„Hessen ist mit seiner erfolgreichen Automobilindustrie Autoland der Gegenwart, aber auch der Zukunft; rund eine Milliarde Euro werden seitens der Automobilindustrie jährlich in Forschung und Entwicklung investiert. Die Mobilität der Zukunft ist aber eine Gemeinschaftsaufgabe, weshalb wir als Land eng mit der Industrie zusammenarbeiten“, erläuterte der Ministerpräsident. Im ′House of Logistics and Mobility′ (HOLM) würden neue Logistikkonzepte im Zusammenspiel von Wirtschaft und Wissenschaft erarbeitet, und das Thema Elektromobilität sei bereits seit 2008 ein Schwerpunkt der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes. „Bereits jetzt sind wir mit der Region Rhein-Main und dem Großraum Kassel eine von deutschlandweit acht Modellregionen der Elektromobilität. Von der Verkehrsinfrastruktur über die Forschung bis hin zu konkreten Anwendungen und Fahrzeugen wird deutlich: immer mehr Menschen können in Hessen Elektromobilität konkret erleben.“

www.strom-bewegt.de

Hessen ist Vorreiter der Elektromobilität

Erlebbare Elektromobilität in der Hessischen Landesvertretung

Wiesbaden/Berlin. Seinen Status als eine der zentralen Verkehrsdrehscheiben Deutschlands, als Ideenschmiede und Experimentierfeld für Neuentwicklungen im Bereich des Mobilitätswesens will Hessen nutzen, um seine Position als eine der bundesweit stärksten Regionen im Bereich der Elektromobilität weiter auszubauen.

Dies kündigte Staatsminister Axel Wintermeyer, Chef der Hessischen Staatskanzlei, gemeinsam mit der Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann und Umweltministerin Lucia Puttrich am Donnerstag in Berlin anlässlich der Veranstaltung „Hessen denkt Zukunft – Erlebbare Elektromobilität“ an.

v.r.n.l: Staatsministerin Lucia Puttrich, Staatsminister Axel Wintermeyer und Professor Dr. Hans Hanselka informieren sich bei einem Mitarbeiter der Fahrrad-Schmiede Storck Bicycle GmbH über ein Elektro-Fahrradv.r.n.l: Staatsministerin Lucia Puttrich, Staatsminister Axel Wintermeyer und Professor Dr. Hans Hanselka informieren sich bei einem Mitarbeiter der Fahrrad-Schmiede Storck Bicycle GmbH über ein Elektro-Fahrrad


Wintermeyer: „Erst durch die überaus leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur in Hessen schaffen wir die Voraussetzungen für den Einsatz von E-Fahrzeugen. Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie hat die Landesregierung das Thema bereits seit 2008 zu einem ihrer Schwerpunkte gemacht. Gerade in Zeiten von Energiewende und Klimawandel widmen wir uns dem Verkehr von morgen – ein entscheidender Mosaikstein ist dabei die Elektromobilität.“

„Zudem verfügt Hessen seit heute mit der Mitgliedschaft in der „Clean Energy Partnership (CEP)“ im Bereich der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie über ein zweites wichtiges Standbein im Bereich der Elektromobilität“, berichtete die Umweltministerin Lucia Puttrich von der am Vormittag in Wiesbaden von ihr vorgestellten Initiative. Nachhaltigkeit und Innovation sind Attribute der Arbeit des Landes im Mobilitätswesen. Beispielhaft hierfür stehen Verkehrstelematik-Projekte wie Staufreies Hessen und SIM-TD („Sichere Intelligente Mobilität – Testfeld Deutschland“). Hier wird die zukünftige Kommunikation zwischen Fahrzeugen gemeinsam mit allen großen Automobilunternehmen und Automobilzulieferern getestet.

Mit dem Rhein-Main-Gebiet und dem Großraum Kassel ist Hessen bereits jetzt eine der acht durch den Bund geförderten Modellregionen der Elektromobilität, die Fördermittel des Bundes aus dem Konjunkturpaket II erhält. Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann betonte auch den Forschungsschwerpunkt in Hessen: „Bei der Erforschung der Zukunftstechnologie Elektromobilität ist Hessen bereits heute sehr gut aufgestellt. So fördern wir beispielweise das bundesweite Kompetenzzentrum für Elektromobilität am Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt im Rahmen des Forschungsförderungsprogramms des Landes, LOEWE, bis 2014 mit über 40 Millionen Euro. Die von der Hessischen Landesregierung kürzlich beschlossene Integration des Deutschen Kunststoffinstituts DKI in das Fraunhofer-LBF wird die Wettbewerbsfähigkeit der anwendungsorientierten Spitzenforschung in diesem Zukunftsbereich weiter stärken.“

Hinzu kommen Produktionsstätten, Entwicklungszentren und bedeutende Unternehmenszentralen nahezu sämtlicher internationaler Automobilkonzerne. Herauszuheben sind dabei das europäische Forschungszentrum der Adam Opel AG in Rüsselsheim, das „GM Zentrum alternative Antriebe Europa“ in Mainz-Kastel sowie das VW-Werk im nordhessischen Baunatal, in dem der elektromobile Antriebsstrang für die VW-Fahrzeuge gebaut werden wird. German E-Cars aus Grebenstein ist mit seinem City-Pkw Stromos am Markt platziert. Was in Hessen mit Strom bereits bewegt wird, kann eindrucksvoll auf dem Hessenstand auf der IAA (Halle 4, D31) besichtigt werden.
Von der Verkehrsinfrastruktur über die Forschung bis hin zu konkreten Anwendungen und Fahrzeugen wird deutlich: Immer breitere Bevölkerungsschichten können in Hessen bereits jetzt Elektromobilität konkret erleben.

Wintermeyer: „Hessen stellt sich dem Wettbewerb und wird intensiv daran arbeiten auch im Bereich der Elektromobilität bundesweit Maßstäbe zu setzen.“

www.strom-bewegt.de

Hessen startet in die emissionsfreie mobile Zukunft

Hessen ist der Clean Energy Partnership (CEP), dem größten Demonstrationsprojekt für Wasserstoffmobilität in Europa beigetreten. Die hessische Landesregierung fördert damit die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie als einen wichtigen Baustein für zukünftige Energie- und Mobilitätstechnologien. „Hessen startet in die mobile Zukunft und diese wird elektrisch sein. Die Brennstoffzellentechnologie hat dabei eine herausragende Bedeutung“, sagte Umweltministerin Lucia Puttrich am Donnerstag anlässlich der Beitrittsveranstaltung in Wiesbaden. Nach Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg ist Hessen das fünfte Bundesland im Kreis der CEP, Europas führendem Projekt zur Demonstration von Brennstoffzellenfahrzeugen und der Förderung der zugehörigen Wasserstoffinfrastruktur. Ziel der Zusammenarbeit ist der Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur bis zum Jahr 2016.

„Wir gehen mit gutem Beispiel voran“, so Ministerin Puttrich. Das Umweltministerium wird über einen Zeitraum von drei Jahren ein Brennstoffzellenfahrzeug testen. Weitere Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller, die zu Fuhrparks von Unternehmen gehören, werden ebenfalls Erkenntnisse über die Alltagstauglichkeit der Technologie einbringen. Die Vorteile dieser Brennstoffzellenfahrzeuge liegen laut Ministerin in der hohen Reichweite (bis 600 Kilometer) und der schnellen Betankungszeit. Daneben sind sie als Elektrofahrzeuge emissionsfrei und leise.

„Wir fördern sowohl konkrete Projekte als auch das Netzwerk um diese Technologie herum, das für eine erfolgreiche Implementierung der Technik in Hessen erforderlich ist“, so Puttrich. Hessen unterstützt das Kompetenznetzwerk der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (H2BZ-Initiative) in Hessen mit rund 700.000 Euro pro Jahr. Darüber hinaus fördert das Land Energietechnologieprojekte zum Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur im Rhein-Main-Gebiet. Im Zuge des Beitritts zur CEP beabsichtigt das Ministerium die Förderung von zunächst einer weiteren Tankstelle in Frankfurt am Main. Hessen verfügt bereits seit fünf Jahren in Höchst (Infraserv) über eine leistungsfähige, öffentliche Wasserstofftankstelle.



Der Beitritt Hessens zur CEP hat auch bundespolitische Bedeutung, ist doch das Bundesverkehrsministerium Förderer der CEP. „Mit unseren Programmen zur Förderung der Elektromobilität verfolgen wir ganz bewusst einen technologieoffenen Ansatz und unterstützen sowohl die Batterien als auch die Wasserstoff- und Brennstoffzelle. Keine Technologie wird die zukünftigen Herausforderungen, vor die uns Klimawandel und endliche Ölreserven stellen, alleine lösen können. Die Verwendung von Wasserstoff als alternativem Kraftstoff ist eine viel versprechende Option. Ich freue mich deshalb ganz besonders, dass nun auch das Land Hessen der CEP beigetreten ist. Das eröffnet Chancen für neue Allianzen mit den Industriepartnern in der Region und trägt zu einer verbesserten Sichtbarkeit dieser Zukunftstechnologie bei“, so Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium.

„Wir sind hoch erfreut über den Beitritt Hessens zur CEP. Für die Weiterentwicklung der Technologie bis zur Markteinführung sind jetzt Stückzahlen, sowohl von Fahrzeugen als auch von Wasserstofftankstellen, notwendig und Hessen investiert in beides“, sagte Patrick Schnell, Vorsitzender der CEP. In der Initiative haben sich Automobilhersteller, Gaslieferanten und Tankstellenbetreiber zusammengeschlossen, um den Betrieb von Wasserstofffahrzeugen in Deutschland zu fördern.

„Die drei Automobilpartner des hessischen CEP-Programms Daimler, Honda und Opel werden zusätzlich zu ihrer schon existierenden Flotte in Deutschland weitere Brennstoffzellenfahrzeuge hier im Bundesland einsetzen. Damit wird die Markterprobung in Deutschland signifikant ausgebaut“, betonte Karl-Friedrich Stracke, Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG im Namen der beteiligten Automobilhersteller. „Auf Basis der vielfältigen Fahrprofile in einer der größten Metropolregionen Europas erwarten wir wertvolle weitere Erkenntnisse für die Serienreife der Brennstoffzellenfahrzeuge. Die Entwicklung von so grundsätzlichen und weitreichenden Zukunftstechnologien wie dem emissionsfreien Autofahren mit Wasserstoff und Brennstoffzelle erfordert, dass man die Kräfte bündelt, markenübergreifend, industrieübergreifend und gemeinsam mit der Politik. Das ist das Signal unseres gemeinsamen Engagements in Hessen", so Stracke weiter.

„Elektromobilität und Wasserstoff gehören zusammen“, erklärte Dr. Joachim Wolf, Vorstand der H2BZ-Initiative Hessen e.V. „Die mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle erhöht die Reichweite von Elektrofahrzeugen erheblich. Außerdem eignet sich Wasserstoff hervorragend als Langzeitspeicher für Energie aus erneuerbaren Quellen. Dieser Wasserstoff kann dann als Kraftstoff in emissionsfreien Wasserstoff-Fahrzeugen verwendet werden.“

„Mit dem heutigen Tag erweitern wir gemeinsam mit den Partnern der CEP das Demonstrationsvorhaben. Wasserstoff als Energieträger für Brennstoffzellen wird eine wichtige Rolle bei der nachhaltigen Energieversorgung und einer leistungsfähigen Elektromobilität einnehmen“, so Puttrich abschließend.

Anlässlich des Beitritts zur CEP führte Umwelt-Staatssekretär Mark Weinmeister einen Konvoi von Brennstoffzellenfahrzeugen von Wiesbaden nach Frankfurt an. Dort wurde er von Oberbürgermeisterin Petra Roth in Empfang genommen: „Leise und umweltfreundlich in der Stadt unterwegs sein zu können – dafür steht Frankfurt am Main, die Modellregion für Elektromobilität. Auch im Bereich Stadtverkehr machen wir deutlich, dass die Energiewende dezentral gelingen kann.“

Hintergrund:

CEP ist das größte Demonstrationsprojekt für Wasserstoffmobilität in Europa und ein Leuchtturmprojekt des Nationalen Innovationsprogramms für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) im Verkehrsbereich. Seit 2008 wird die CEP durch das Bundesverkehrsministerium gefördert. Demonstriert sollen werden:

der kontinuierlicher Betrieb leistungsfähiger Wasserstofffahrzeuge,  
die schnelle und sichere Betankung, - die saubere und nachhaltige Erzeugung von Wasserstoff sowie  
der Wasserstofftransport und Speicherung von Wasserstoff.
Hessen ist seit diesem Jahr assoziierter Partner der CEP. Damit gehört Hessen zu den fünf führenden Regionen in Deutschland. Die im Rhein-Main-Gebiet stationierte Flotte an Brennstoffzellen-PKW im Fuhrpark einiger Unternehmen umfasst zunächst knapp 20 Fahrzeuge der Firmen Opel, Daimler und Honda. Der Betrieb dieser Autos im Alltag soll weitere Erkenntnisse über die Schnittstellen zwischen Fahrzeug, Unternehmen und Infrastruktur bringen. Weitere Fahrzeuge, z.B. Brennstoffzellen-Hybrid-Busse und Lieferfahrzeuge sowie Gepäck-Schlepper (Fraport) sind in Diskussion.

Bis zum Ende der Laufzeit der CEP im Jahr 2016 muss die Wasserstoff-Infrastruktur weiter ausgebaut werden. Neben der bereits seit fünf Jahren existierenden Anlage in Höchst werden daher unter anderem in Hessen weitere Wasserstoff-Zapfsäulen installiert, um ein flächendeckendes Netz an Wasserstoff-Tankstellen zu gewährleisten. Bei dessen Ausbau wird besonderer Wert auf die Bereitstellung von so genanntem „grünen Wasserstoff“ gelegt, der aus Erneuerbarer Energie stammt. Dies ist ein Ziel, das sowohl die CEP wie das Land Hessen verfolgen. Bundesweit sollen bis 2013 100 Wasserstoff-Fahrzeuge im Einsatz sein. www.cleanenergypartnership.de

www.strom-bewegt.de

Pressemeldung - Elektrische Dienstfahrten im Stadtgebiet

Umweltministerium testet Elektrofahrzeug eines nordhessischen Herstellers

Das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie Landwirtschaft und Verbraucherschutz testet als erstes Landesministerium in Hessen ein Elektrofahrzeug für den täglichen Dienstbetrieb. „Ein Jahr lang wird das Fahrzeug als Dienstwagen im Stadtgebiet von Wiesbaden genutzt. Mit einer Reichweite von ca. 100 km ist das der optimale Einsatzzweck für dieses kompakte Fahrzeug“, sagte Ministerin Lucia Puttrich bei der Präsentation. Die Fragen nach der Alltagstauglichkeit der Batterieleistung steht bei dem Test im Vordergrund. „Wir werden Erfahrungen im täglichen Praxiseinsatz sammeln und können dann einschätzen, welche Bedingungen zu beachten wären, wenn die Landesverwaltung Elektrofahrzeuge in größerem Stile einsetzt“, so Puttrich.

Derzeit könne man die Beschaffungskosten eines Elektrofahrzeugs nicht mit denen herkömmlicher Fahrzeuge vergleichen. Dies werde erst möglich, wenn man von der Kleinserienproduktion derartiger Fahrzeuge in die Massenherstellung ginge, sagte Puttrich.

„Im direkten Vergleich der reinen energiebezogenen Fahrtkosten zeigt sich allerdings, dass man mit einem Elektrofahrzeug günstiger fährt“, so Puttrich. Schätzungsweise liegen die Fahrtkosten pro 100 Kilometer bei rund 4 Euro. Das bisher für diese Strecke genutzte Fahrzeug liegt bei Fahrtkosten in Höhe von rund 7 Euro pro 100 Kilometer.

„Die Vorteile von Elektrofahrzeugen liegen im Wesentlichen bei der Reduktion der CO2-Emissionen. Elektromobilität ist dabei nur so sauber wie die Energie, mit der die Fahrzeuge geladen werden“, erläuterte Puttrich das Potenzial der Elektromobilität im Zusammenhang mit dem Umbau der Energieversorgung. Das Land Hessen bezieht für seine Liegenschaften seit 2010 ausschließlich Ökostrom.

Hintergrund:
Das HMUELV hat für 12 Monate einen Stromos der Firma German-E-Cars gemietet. Die wichtigste Bedingung bei der Beschaffung war, dass es sich um ein Fahrzeug mit reinem Elektroantrieb handelt.
Das nordhessische Unternehmen German-E-Cars bietet für diesen Bedarf mit dem Stromos die geeignete Technologie an.

Das Fahrzeug wird gemietet, weil es bislang keine Erfahrungen zum Wiederverkaufswert nach mehrjähriger Nutzungsdauer gibt. Der Stromos kann an einer herkömmlichen Steckdose aufgeladen werden. Ein Ladezyklus dauert zwischen 6 und 8 Stunden. Die Reichweite des Stromos beträgt 100 km nach Herstellerangabe.