Pannenstatistik 2026: eAutos bleiben seltener liegen als Verbrenner
Die ADAC-Pannenstatistik 2026 zeigt, dass Autos insgesamt immer zuverlässiger werden. Zwar ist die Zahl der Einsätze des ADAC leicht gestiegen, doch das liegt vor allem daran, dass mehr Fahrzeuge unterwegs sind und diese im Durchschnitt immer älter werden. Die Technik selbst hat sich verbessert: So ist die Pannenquote bei älteren Fahrzeugen in den letzten Jahren deutlich gesunken.
Besonders auffällig ist der Unterschied zwischen den Antriebsarten: Elektroautos schneiden deutlich besser ab als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Sie haben weniger verschleißanfällige Bauteile und dadurch insgesamt ein geringeres Pannenrisiko. Dennoch sind auch sie nicht frei von Problemen.
Um dennoch eine faire Bewertung zu ermöglichen, betrachtet der ADAC ausschließlich Fahrzeuge mit gleichen Erstzulassungsjahren. Verglichen werden dabei Benziner, Diesel und reine Elektroautos aus den Jahren 2020 bis 2023. Auf diese Weise entsteht eine statistisch belastbare und vergleichbare Datengrundlage.
Die häufigste Ursache für eine Panne bleibt weiterhin die 12-Volt-Batterie, die für fast die Hälfte aller Ausfälle verantwortlich ist – unabhängig davon, ob es sich um ein Elektroauto oder einen Verbrenner handelt. Weitere typische Probleme betreffen die Bordelektronik, das Motormanagement oder bei Verbrennern auch das Kraftstoffsystem.
Die Statistik zeigt außerdem, dass es je nach Modell deutliche Unterschiede in der Zuverlässigkeit gibt. Während einige Fahrzeuge besonders selten liegen bleiben, fallen andere häufiger durch technische Probleme auf. Insgesamt bestätigt die Auswertung jedoch einen klaren Trend: Moderne Autos werden immer robuster, auch wenn einfache Defekte nach wie vor die häufigste Ursache für Pannen sind.